Was Speck auf den Hüften mit dem Hormon Cortisol zu tun hat und wie du den Speck wieder los wirst.

Was Speck auf den Hüften mit dem Hormon Cortisol zu tun hat und wie du den Speck wieder los wirst.

Sicherlich kennst du das Stresshormon Cortisol. Und sicherlich weisst du aus eigener Erfahrung, dass du gerne mal zur Schokolade greifst, wenn du Stress hast. Also  kein Wunder, dass wir zunehmen, wenn wir wir zu oft zur „Nervennahrung“ greifen. Ganz so leicht ist es jedoch nicht. Dieser Prozess ist ziemlich komplex und viel komplizierter als du denkst. Wieso? Das erkläre ich dir gerne.

Wie ich ja in meinem letzten Blog-Beitrag versprochen habe, schreibe ich dir heute, wie ich es geschafft habe mit meinem Hypocortisolismus (also über Monate hinweg, wenn nicht sogar Jahre haben meine Nebennieren viel Cortisol produziert um mit dem ganzen emotionalen, psychischen und physischen Stress um zu gehen bis diese ausgebrannt waren und nun zuwenig Cortisol produzieren. Und nun eine Nebennierenschwäche vorliegt) anstatt zu zunehmen die ganzen Pfunde wieder los zu werden.

Vielleicht geht es dir ja genauso:……du traust dich gar nicht mehr auf die Waage. Solange man die Zahl da unten zwischen den Füssen nicht wirklich sieht, stört es kaum. Oder? Der Sommer ist auch verlockend, da kann man ja Röcke und Kleider anziehen. Man muss sich in keine enge Hose oder Jeans zwängen. Irgendwann kommt es aber dann doch….unweigerlich.  Bei mir, tatsächlich als ich vor einigen Wochen mal wieder shoppen war und in eine Hose schlupfen wollte…….Ich bekam sie gerade mal bis zu den Oberschenkeln hoch gezogen. Ok, dann musste ich mich der Wahrheit stellen und die selbe Hose 2 Nummern Grösser probieren. Selbst die bekam ich kaum zu. Ich war sowas von deprimiert. Zuhause wollte ich es genau wissen und stellte mich dann tatsächlich auf die Waage, die ich tunlichst in den letzten Monaten in der Ecke habe stehen lassen. Mir blieb fast die Spucke weg….ich hatte eine 6 vorne dran. In dem Moment wusste ich, ich musste nicht nur meine Nebenniere in Gang bringen, sondern auch meinen Stoffwechsel oder was auch immer Schuld dran war, dass sich hier soviel Speck angesammelt hatte. Denn gegessen hatte ich wie sonst immer, sehr gesund und nicht übertrieben. Ok, zugegeben im Urlaub mit meinem Sohn in Italien waren es fast ausschließlich leere und böse Kohlenhydrate. Aber es kam ja nicht von gestern auf heute….sozusagen. Was war also geschehen:

Durch anhaltenden emotionalen Stress über Jahre hinweg, hatte mein Körper ständig Cortisol produziert, bis ein weiterer Stresssor dazu kam und meine Nebennieren nicht mehr fähig waren Cortisol zu produzieren. Nun ist es jedoch egal, ob zuviel Cortisol oder zuwenig Cortisol im Körper ist, denn ein veränderter Cortisolspiegel impliziert immer einen Aminosäuren-, Mineralstoff- und Vitaminverlust. Der Körper schöpft aus eigenen Ressourcen bis sie aufgebraucht sind. Über die Nahrung können nicht mehr ausreichend Vitalstoffe zugeführt werden.  Hat man nicht zusätzlich Nahrungsergänzung supplementiert, und zwar von A-Z, entstehen Mangelerscheinungen und Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfungszustände sowie auch depressive Zustände durch einen Serotoninmangel, die der Körper zum Beispiel in Form von Heisshungerattacken auszugleichen versucht. Bei einem veränderten Cortisolspiegel lagert der Körper, selbst bei gleicher Nahrungsaufnahmemenge, automatisch „Energie“ in Depots ein. Das Schlimme daran ist, dass das Cortisol nicht nur die Speicherung von Fetten unter Stressbelastung im Körper fördert sondern sogar auch noch den Abbau hemmt. Sprich, du kannst soviel Sport machen und FDH betreiben wie du willst, das Fett bleibt drauf.

Wenn also auch du versuchst ein paar Kilos zu verlieren und ALLES dafür tust und es klappt nicht, dann lasse mal deinen Cortisolspiegel messen!

Und warum nehmen wir bei einer Disbalance des Cortisolspiegels direkt am Bauch und Oberschenkel zu? Weil wir Frauen gerade hier viermal so viel Cortisolrezeptoren haben als an anderen Stellen.

Cortisol ist das Hormon, welches Hungergefühl, die Verdauung, den Blutdruck, das Schlaf-Wach-Muster, die körperliche Aktivität und die Fähigkeit der Resilienz steuert. Die Hauptaufgabe des Cortisols ist jedoch den Blutzuckerspiegel zu erhöhen und den Überschuss unter anderem in der Leber einzulagern. Ein zu hoher Blutzucker kann zu Diabetes führen. Ein lang anhaltender hoher Cortisolspiegel führt nicht nur zu einer Nebennierenschwäche, sondern behindert die Blutzufuhr zum Gehirn, was die Gehirnfunktion und geistige Leistungsfähigkeit erheblich vermindert. (Das kann ich durchaus bestätigen und mit zahlreichen Geschichten belegen 😉 Damit ich also nicht weiterhin „Gaga“ (unkonzentriert, vergesslich und völlig neben mir) durch die Welt lief, musste ich eine Lösung finden.

Die Lösung dafür war mir nach einigen Büchern und Fortbildungen dann klar: Ich musste meine Nebennieren stärken und anregen, wieder Cortisol zu produzieren bzw. den Cortisolspiegel in Balance bringen. Cortisol wird in der 2. Nachthälfte produziert, so dass es für die Tagesaktivität und die Belastungen voll verfügbar ist. Morgens ist die Cortisolmenge hoch (im Normalzustand) und fällt zum Abend hin ab. Daher kommt es, dass man sich morgens wach und abends müde fühlt. Bei mir war es zuletzt, als ich den Speicheltest durchführte genau umgekehrt. Ich hatte morgens so gut wie gar kein Cortisol und zum Abend stieg er ganz leicht an. Was ich also tat: So gut wie es ging alle Stressoren eliminieren. Das lässt sich in manchen Fällen leicht sagen und auch durchführen. In manchen weniger. Ein Stressor habe ich in meinen ach so geliebten Nudeln identifiziert. Im Urlaub mit meinem Sohn in Italien hatte ich mich fast täglich mit Pizza und Nudeln ernährt. Kurz danach kam der „Zusammenbruch“ . Mir war klar, und nicht erst seit dem ich das Buch „die Weizenwampe“  gelesen hatte, dass Gluten, welches ja im Weizen enthalten ist, komplett schädlich ist für den Körper. Nicht nur für die Figur, sondern auch für das Gehirn. Aber das es meinen Nebennieren den letzten Rest gab, hätte ich nicht erwartet.

Unser Weizen ist heutzutage kein wahres Naturprodukt mehr, sondern eine genetisch veränderte Mischung aus verschiedenen Zuchtformen. Diese genetische Modifikation zielt nicht auf die Gesundheit des Menschen ab, sondern in erster Linie auf höchstmögliche Erträge. Agrarwirtschaftlich gezüchtet, um möglichst schnell zu wachsen und Schädlinge abzuwehren als auch immer weiter an die mechanischen Gegebenheiten für industrielle Backprozesse angepasst, haben wir es inzwischen mit einem Getreide zu tun, das zu 50 Prozent aus Gluten besteht. Noch vor etwa 50 Jahren betrug der Glutenanteil von Weizen lediglich 5 Prozent. Nur  unser Darmsystem hat sich nicht so schnell angepasst und somit verkleben unsere Zotten, Vitalstoffe können nicht mehr aufgenommen werden und das Immunsystem wird geschwächt. Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Verdauungsstörungen bis hin zu chronische Krankheiten.
Gluten kommt in besonders hoher Konzenration in Weizenkeimlingen vor. Sie sind deshalb so gefährlich, weil sie sich im Magen-Darm-Kanal spezifisch an die Immunrezeptoren andocken und dann entzündungsspezifische Zytokine freisetzen und bei jedermann in allen Körperteilen chronische Entzündungen verursachen. Was wiederum unseren Körper stresst. Gluten kann auch Eisenmangel, Müdigkeit und Erschöpfungszustände bis hin zu Depression auslösen.

Nun war mir auch der Zusammenhang zwischen meinen Symptomen, dem Hormonspiegel und Gluten klar. Es verursacht nicht nur Blähungen und Verkabelungen im Darm, sondern stresste mich und meinen Körper regelrecht. Es war zuviel für mein Hormonsystem und die Nebennieren.

Nach dem ich etwas recherchiert hatte, habe ich weitere Symptome im Zusammenhang mit Gluten in einer Zeitschrift entdeckt:

1.Erschöpfung und Müdigkeit

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Müdigkeit/Erschöpfung und Gluten.

2. Hautprobleme

Akne, Ekzeme, Dermatitis herpetiformis, Schuppenflechte sind alles Hautprobleme, die erscheinen können, wenn eine Person glutenhaltige Produkte ist. Zu den häufigsten Symptomen gehören Rötungen, Ausschlag, Juckreiz und Bläschenbildung. Dermatitis herpetiformis ist besonders schlimm, da es zu wässrigen, juckenden Hautbläschen führt, die aussehen wie Pickel oder Blasen.

3.Muskel- und Gelenkschmerzen

Eines der häufigsten Symptome sind Muskel- und Gelenkschmerzen. Gelenkschmerzen und Entzündungen sind häufige Folgen. Studien zeigen eine Verbindung zwischen den beiden. Die Arthritis Foundation veröffentlichte ebenfalls einen Artikel über die Verbindung zwischen Arthritis, Gelenkschmerzen und Gluten.

4.Abnormale Immunreaktionen

Wenn jemand sensible auf Gluten reagiert, greifen Antikörper, die als IgA bekannt sind das Immunsystem an. Normalerweise sind diese Antikörper im Speichel und Verdauungstrakt zu finden und schützen den Körper vor Erkältungen, der Grippe und anderen Krankheiten. Wenn sie stattdessen dein Immunsystem angreifen, ist es wahrscheinlicher, dass du krank wirst.

5.Migräne oder Kopfschmerzen

Die schlimmsten Kopfschmerzen sind auch als Migräne bekannt. Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass Menschen häufiger von Migränen oder chronischen Kopfschmerzen betroffen sind, wenn sie viel Weizenprodukte essen.

6.Zahnprobleme

Geschwüre im Mund sind ebenfalls ein häufiges Anzeichen. Betroffene nehmen häufig weniger Nährstoffe aus der Nahrung auf und leiden daher an niedrigen Kalziumwerten, welches ein wichtiges Mineral für gesunde Zähne ist.

7.Unerwartete Gewichtszunahme

Viele Menschen  leiden an unerwarteter Gewichtszunahme. Das liegt hauptsächlich an zwei Dingen: Einem durchlässigen Darm und mangelnder Nährstoffaufnahme bei dem Verzehr von Gluten. Wenn diese Menschen auf Gluten verzichten erreichen sie häufig relativ einfach wieder ihr Normalgewicht.

8.Gedächtnisstörungen

Dies ist ein eher überraschendes Anzeichen, da es von vielen Dingen ausgelöst werden kann. Solltest du allerdings darunter leiden, solltest du dich auf jeden Fall auf Glutenintoleranz testen lassen.

9. Unerfüllter Kinderwunsch

Ein zu geringer Östrogenspiegel (Unfruchtbarkeit) ist eine häufige Nebenwirkung von Glutenintoleranz.

10. Vorzeitige Wechseljahre

Gluten scheint auch einen Einfluss auf den frühzeitigen Eintritt der Wechseljahre zu haben. Mit einer Gluten-freien Diät kann dies rückgängig gemacht werden.

 

Von dem Moment an, habe ich meine Ernährung völlig umgestellt. Mein Sohn und Partner waren nicht wirklich begeistert auf das so lieb gewonnen Brot und Nudeln zu verzichten. Aber ich wurde kreativ und habe sehr viel ausprobiert. Zuerst gab es tatsächlich Entzugserscheinungen, jedoch kamen wir nach einigen Tagen absolut klar damit und die Erfolge schlugen auch auf der Wage recht schnell zu buche. Zusätzlich habe ich zeitgleich eine Entgiftungskur für die Leber gemacht, da diese auch in Mitleidenschaft gezogen wurde. Auch die Darmflora brauchte eine Auffrischungskur mit einigen Balaststoffen. Lösliche Ballaststoffe wie Inulin fördern eine ausgewogene Darmflora und eignen sich daher optimal zur Unterstützung des Aufbaus. Außerdem sorgen sie für einen lang anhaltenden Sättigungseffekt und stimulieren die Verdauung. Wie das Hormon Leptin steuert also auch Inulin das Sättigungsgefühl. Damit konnte ich die Aussage von meinem Partner ausser Kraft setzen: „Ich werde ohne Nudeln in meinem Gericht einfach nicht satt.“

Dazu möchte ich noch bemerken, dass eine Diabalance im Cortisol-Spiegel weitere Folgen und Wechselwirkungen haben können. So besteht auf jeden Fall ein Problem mit der Kommunikation zwischen den Nebennieren und der Schilddrüse oder den Eierstücken vor. Es ist häufiger, dass zusätzlich eine Schilddrüsenunterfunktion besteht, kann jedoch auch umgekehrt sein und es führt zu einer Schilddrüsenüberfunktion, sprich du nimmst eher ab als zu. Also ein hoher wie auch ein niedriger Cortisolspiegel stört die Funktion der Schilddrüse. In beiden Fällen, sollte dringest ein Hormonspeicheltest gemacht werden.

Hier also nochmal die Zusammenfassung was wichtig ist, wenn man bei einer Cortisol Diabalance dem Speck den Kampf ansagen will:

  1. Gluten weg lassen
  2. Leber entgiften
  3. Nebennieren stärken um den Cortisol Spiegel auszubalancieren
  4. Vitalstoffkomplex einnehmen um dem Körper Energie zu geben und er nicht noch mehr abbaut.
  5. Inulin in den Speiseplan einfügen um Heisshunger Attacken zu vermeiden

Wenn du zum Beispiel mehr über die Leber Entgiftung wissen willst, oder wissen willst, wie dein Cortisolspiegel sein könnte – zu hoch oder zu  niedrig, dann mache mit beim kostenlosen Videotraining „Kraftquelle ICH“ für mehr Power und Lebensfreude. Denn Gewichtsprobleme sind nur eines der Symptome wenn die Hormone verrückt spielen.

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Auf meiner Facebook Seite Balance your life gebe Dir einige Tipps für deine persönliche Stress Release Balance. Diese Woche zum Beispiel habe ich gezeigt, wie ich Grüne Smoothies in meinen Speiseplan integriert habe als Entfettungskur. Hier kannst du einige Rezepte für Grüne Smoothies runter laden.

Viel Spass beim ausprobieren und bis bald.

Deine Stefanie

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Wie Stresshormone deine Lebensfreude beeinflussen

Wie Stresshormone deine Lebensfreude beeinflussen

Wie du vielleicht schon mitbekommen hast, leide ich unter einer Nebennierenschwäche. Man fühlt sich müde, motivationslos, ausgebrannt und vieles mehr. Die komplette Lebensfreude ist den Bach runter. Ein sehr guter Bekannter, mit dem ich kurz telefoniert hatte, fragte mich: „Steffi, was ist denn mit Dir los? So kenne ich dich gar nicht, wo ist denn deine Lebensfreude hin?“ Da bin ich dann tatsächlich in Tränen aufgelöst auf mein Bett gesunken und ich wusste, nun muss ich was ändern.

Heute, geht es mir schon wieder viel besser. Was habe ich also gemacht. Ich verrate es Dir gerne, denn falls du auch gerade ohne Antrieb bist, dann sind deine Stresshormone vielleicht auch aus den Fugen und deine Nebennieren geschwächt.

Man sollte erstmal wissen, was da überhaupt passiert ist und warum meine Lebensfreude am Ende war. Die Nebennieren haben die Funktion, unseren Körper dabei zu helfen, dass er mit Belastungen fertig wird. Daher werden sie auch „Stressdrüsen“ genannt. Ihre Aufgabe besteht darin, dann Körper angemessen auf jede Stressursache reagieren zu lassen – von Verletzungen und Krankheiten, Umweltgiften, Unverträglichkeiten bis hin zu Problemen am Arbeitsplatz und in der Beziehung oder finanziellen Stress. Unser Energieniveau, unsere Widerstandsfähigkeit und unsere grundsätzliche Lebensfunktion hängen entscheidend davon ab, dass die Nebennieren normal arbeiten. Den Nebennieren stehen wirkungsvolle Hormone zur Verfügung, um den ganzen Körper und damit unsere gesamte Lebensweise zu beeinflussen. Sie sitzen oberhalb der Nieren wie ein Krönchen und sind nicht grösser als eine Walnuss. Von dieser zentralen Position aus kontrollieren sie wie ein „Herrscher“ nicht nur die Funktionen des Körpergewebes, der Organe und der Drüsen, sondern haben auch eine entscheidende Auswirkung auf das, was wir denken und fühlen. Die Nebennieren beeinflussen auch unseren geistigen Zustand. Eine Erschöpfung der Nebennieren kann zu inneren Unruhen, gesteigerten Ängsten und Depression führen so wie Schwindel, Verwirrungszustände, Konzentrationsschwächen, Schlaflosigkeit, Gedächtnisverlusten und Aggressionen.  Hormone, die in den Nebennieren produziert werden, wirken sich auf psychische wie auch alle wichtigen physiologischen Vorgänge im Körper aus. Sie beeinflussen:

  • die Verwertung von Kohlenhydrate und Fetten sowie die Umwandlung von Fetten und Proteine in Energie,
  • die Verteilung gespeicherten Fette
  • die Regulierung des Blutzuckers
  • die ordnungsmässige Funktion von Herz und Kreislauf sowie Magen- und Darm
  • allgemeine Immunsystem insbesondere der Lunge / Bronchen.
  • die entzündungshemmende und antioxidative Enzyme

Noch dazu minimieren die Nebennieren, wenn sie richtig funktionieren und nicht geschwächt sind die negativen und allergischen Auswirkungen von Alkohol, Medikamenten, Nahrungsmittel und Erregern aus der Umwelt.

Ich persönlich hatte also 7 Kilo in kürzester Zeit zugenommen, hatte Schlafprobleme, innere Unruhe bis hin zu Panikattacken. Schwindelgefühle, meine Glutenunverträglichkeit kam wieder und ich war ständig krank. Mitten im Sommer eine Bronchitis und nach einem Schluck Wein war ich schon völlig im Delirium. Kurzum Vitalität und Lebensfreude am A…… Ich hatte auch so viel um die Hüfte und Beine zugenommen, dass ich mich selber gar nicht mehr mochte und mich dick fühlte. War aber auch kein Wunder, da meine Heisshungerattacken mit „Nervennahrung“ sprich Schokolade und fürchterlichen Dingen gestillt wurde.

Was habe ich also geändert:

  1. Ich habe mich informiert und alles was ich über Nebennierenschwäche und Hormone in die Finger bekam, habe ich gelesen. Zusätzlich habe ich mich zur Hormonberaterin nun ausbilden lassen, um auch Dir weiterhelfen zu können.
  2. Ich habe einen flüssigen Vitalstoffkomplex aus 70 verschiedenen Stoffen, also das Beste aus Obst, Gemüse und Kräutern gesucht, der die Nebennieren und mich allgemein wieder stärkt und Energie gibt. (Flüssige Stoffe, werden vom Körper besser aufgenommen)
  3. Regelmässige Entgiftungsprogramme für Leber und Niere
  4. Einen Hormonspeicheltest gemacht um Mangelzustände zu erkennen und dagegen angehen zu können
  5. Vitamin C Präparate genommen zusammen mit den Vitalstoffkomplex, da Vitamin C der Schlüssel für alle Vitalstoffe, Spurenelemente, Enzyme und Co sind, damit sie auch wirklich in der Zelle und dem Organ ankommen.
  6. Meine Hormon-Balance mit speziellen Übungen sowie natürlichen Mitteln wieder in Gang gebracht.
  7. Lebensmittel, die ich nicht vertrug wieder weggelassen.

Es geht bestimmt nicht von heute auf morgen, bis ich wieder völlig fit bin, dennoch war nach ein paar Tagen schon eine Besserung zu spüren. Und ich habe auch gleich angefangen, mein neues SR Balance Konzept zu bearbeiten und das Puzzelteil Hormone mit einzubauen. Für die SR Balance ® (SR steht für Stefanie Rueb und Stress Release) analysiere ich 4 Ebenen auf denen der Stress auf den Körper wirkt: Situationsebene, Mentalebenen, Körperebene (mit dem Puzzelteil Hormone und Ernährung) sowie auch die Motivationsebene, die nun neu dazu kommt mit dem SPOT.ON – Lebensmission Kompass. Wenn du mehr darüber erfahren willst, schau doch mal auf meine neu bearbeitete Seite www.balance.jetzt Zusätzlich habe ich eine Hormonselbsthilfegruppe gegründet, in der wir uns regelmässig treffen sowie eine Hormon Hotline. Mehr dazu findest du auf www.balance.jetzt/hormonselbsthilfe

Wenn auch du deine Lebensfreude verloren hast oder du dich unwohl fühlst, dann wäre ein Hormonspeicheltest vielleicht eine Lösung. Ich finde es wirklich erschreckend, wieviele Menschen mir erzählen sie nehmen Antidepressiva. Dabei wäre ein simpler Hormonspeicheltest mit anschliessender Mangelbearbeitung eine viel gesündere Alternative. Es ist ganz einfach und auch nicht teuer. Man muss nur wissen, welche Hormone man testen lassen möchte, denn wenn du alle testen lässt, dann können schon mal 300 Euro liegen bleiben. Ich habe ein gutes medizinisches Labor gefunden, sowie Fachärzte mit denen ich nun zusammen arbeite. Das Testset kann man sich nach Hause schicken lassen und nach den Angaben einfach Speichelproben ins Labor schicken. Nach ein paar Tagen bekommt man den Befund nach Hause geschickt und kann diesen mit Fachkräften oder Ärzten, die sich auf diesem Gebiet auskennen (das sind leider sehr wenige) besprechen oder sich beraten lassen.

 

Wenn Du mehr über die Tests erfahren willst, welche Hormone du testen lassen solltest, was das für ein medizinischer Vitalstoffkomplex ist, den ich gefunden habe um mich zu stärken oder auch Tipps für deine SR Balance inklusive Analyse der 4 Stressebenen, dann melde dich doch zum kostenlosen Beratungsgespräch hier an:

 

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Da schon nach dem letzten Newsletter von letzter Woche sich zahlreiche Frauen gemeldet haben (es ist jedoch auch ein Männer Thema) scheint es doch einige zu geben, denen es ähnlich geht. Und ganz ehrlich, das Thema Stress & Hormone ist faszinierend, weil wir es bisher irgendwie nur mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht haben, aber nicht mit Stress.

 

Bis dahin

Deine Stefanie

 

Knock-out ….. Nichts geht mehr!

Knock-out ….. Nichts geht mehr!

Es ist Wochen, wenn nicht sogar Monate her, dass ich etwas geschrieben habe. Das hatte auch einen Grund. Nicht das Betriebssystem von meinem Computer war kaputt, nein, mein eigenes. Ich war zu NICHTS mehr fähig. Dabei kam ich gerade aus dem Urlaub mit meinem Sohn aus Italien zurück. Somit hätte ich eigentlich erholt sein müssen, aber genau das Gegenteil war der Fall. Ich war völlig am Ende. Ich hatte keine Motivation, keine Energie, fühlte mich ausgebrannt und völlig leer. Selbst E-Mails lesen oder Lebensmittel einkaufen gehen war mir zuviel. Ich wollte nur noch schlafen. Wenn nicht diese Stimmungsschwankungen mit dabei gewesen wären bei denen ich plötzlich nur noch am heulen war, hätte ich vermutet, dass es wieder ein Burnout war. Einige der Symptome kannte ich ja nur zu gut. Denn ich hatte vor 14 Jahren, als ich noch im Management tätig war, einen Burnout. Irgendwas war allerdings anders und da ich ja seit meinem Burnout gut auf mich aufpasse und auf meinen Körper höre, war mir klar, da ist etwas anderes nicht in Balance. Es fühlte sich auch etwas an wie Menopause, aber dafür bin ich doch noch viel zu jung. Nur was war es?

Also fing ich an zu recherchieren und fand ein kleines und doch sehr interessantes Detail: meine Hormone. Und um genau zu sein. Meine Nebenniere, die mit verantwortlich ist für die Hormonproduktion. Bei einer Nebennieren Schwäche bzw. Erschöpfung kommt es nämlich zu folgenden Symptomen:

  • Erschöpfung und Ermüdung

Du kommst morgens nur schwer aus dem Bett, auch wenn du „ausreichend“ Schlaf hattest. Auch während des gesamten Tages bist du ständig müde und antriebslos. Du hast keinerlei Energie und bekommst nichts mehr auf die Reihe. es ist dir alles zuviel.

  • Gewichtszunahme

Durch verstärktes Verlangen nach Salzigem oder Süssem sowie einer folgenden Schilddrüsenunterfunktion ist die Gewichtszunahme um Bauch und Beine in den letzten Monaten extrem gestiegen.

  • Gereiztheit, höhere Stressanfälligkeit

Kleine Dinge gehen dir schon gewaltig auf den Nerv. Du gehst viel schneller in die Luft und wirst aggressiv oder stürzt dich in Tränenfluten.

  • Schwindelgefühle

Dir ist ständig schwindlig, fühlst dich taumelig oder wie benebelt.

  • Lachlassendes Lustgefühl / Libidoverlust
  • Höhere Menstruationsbeschwerden
  • Unkonzentriertheit und Gedächtnisverlust
  • Depressive Phasen und Stimmungsschwankungen
  • Weniger Lebensfreude, kann sich über Nichts mehr freuen
  • Unruhe und Angstzustände
  • Schlafstörungen

 

Mir viel es wie Schuppen von den Augen. Jedes Symptom konnte ich abnicken.

Die Erschöpfung der Nebenniere ist als Krankheitsbild erst seit kurzem bekannt und wird auch heute noch oft durch Unwissenheit leicht übersehen.

Aber wie konnte so eine Nebennieren Schwäche bei mir entstehen?

Eine Nebennieren Schwäche kann entstehen, wenn die Menge an Stress die ausgleichenden Cortisolproduktion übersteigt und keine Regeneration mehr stattfinden kann.

 

Naja, also Stress hatte ich nun in den letzten Wochen und Monaten nicht gerade, aber ich erfuhr noch viel mehr……

Stress ist ja bekanntlich eine Definitionssache und somit gehören für die Hormon Balance auch emotionaler Stress oder psychischer Stress mit dazu. Wie auch Umwelteinflüsse und Lebensmittelunverträglichkeiten. Aber auch Kosmetikas im alltäglichen Leben haben Einfluss auf unsere Hormon Balance. Wenn also über Jahre hinweg soviel Stressfaktoren auf den Körper einwirken, wird die Nebenniere immer schwächer und schwächer. Auslöser für eine komplette Erschöpfung kann dann ein Tod eines geliebten Menschen, ein Unfall oder eine OP sein, finanzielle Verluste andere emotionale Knock-outs. Bei mir war es wohl in den letzten Monaten einige Kosmetikas die ich gekauft hatte. Und nach dem ich über die App ToxFox herausgefunden hatte, dass diese meine Hormone beeinflussen, habe ich sie sofort in Mülleimer geschmissen. Auslöser dazu war neben anderen Dingen dann auch noch mein Urlaub in Italien. Hört sich komisch an, ist aber so. Ich hatte damals bei meinem Burnout einige Lebensmittelunverträglichkeiten, die ich bis Dato im Griff hatte. Nun in Italien, ernährte ich mich ausschliesslich von Pizza, Pasta und vielen anderen Dingen, die meinen Körper auf die Menge gesehen, gestresst haben und mein System hat zusammen brechen hat lassen.

Nach dem ich mich also mit 5 Büchern über Hormone auf mein Sofa zurück gezogen hatte und einige Massnahmen, die dort beschrieben waren umgesetzt hatte, verspürte ich zum Glück auch recht bald eine Besserung. Das Thema finde ich recht faszinierend, da es ein weiterer Baustein in meiner Balance Selbsthilfe ist, den ich nun auch euch mit anbieten kann, da ich mittlerweile mich zur Hormonberaterin habe ausbilden lassen. Es ist unglaublich, wie man mit bioidentischen Hormonen auf natürlichem Wege Abhilfe schaffen kann. Leider weiss das nur niemand oder denkt bei den Worten Hormone immer gleich an die schlechten und krank machenden synthetischen Hormone.

Wenn du auch eines der oben genannten Symptome hast, oder mehrere, dann könne auch deine Hormon Balance aus den Fugen geraten sein.

 

Vielleicht wäre dann das kostenlose Videotraining „Kraftquelle ICH“ etwas für dich bei dem du lernst warum du im Loch steckst und wie du da wieder raus kommst um mehr Power und Lebensfreude zu haben.

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