Warum Stress und eine Nebennierenerschöpfung deine gesamte Hormon Balance aus den Fugen bringt

Warum Stress und eine Nebennierenerschöpfung deine gesamte Hormon Balance aus den Fugen bringt

Leidest du unter andauerndem Stress oder sogar schon an einer Nebennierenschwäche?

Stress treibt den Cortisolspiegel in die Höhe, Besteht jedoch schon über längere Zeit eine hohe Belastung, sei es körperlich, emotional oder situationsabhängig, kann der Cortisonspiegel innerhalb kürzester Zeit von zu hohen auf zu niedrige Werte umschlagen. Zum Teil auch innerhalb von Stunden extrem schwanken. Cortisol ist ein Stresshormon, welches in den Nebennieren produziert wird und das Hungergefühl, Blutzucker Regulierung, die Verdauung, den Blutdruck, das Schlaf-Wach-Muster und die Stresstoleranz steuert. Bleibt der Stressalarm auf Dauerzustand also extrem hoch, wird die restliche Hormon Balance vernachlässigt. Wie ein feines Mobile, kommt alles ins Kippen. Auf einen permanenten hohen Cortisolspiegel folgt die Erschöpfung der Nebenniere und somit ein Absinken der Cortisolproduktion. Dies markiert die Endphase eines überforderten Stressregulierungssystems. Reizbarkeit, depressive Phasen, niedriger Blutdruck und Schwindelanfälle sind hierfür die Symptome.

Warum ist meine ganze Hormon Balance bei einer Nebennierenschwäche betroffen?

Es gibt sechs Gründe dafür:

  1. Die Nebennieren tragen ungefähr zu 35 % zur Produktion der weiblichen Hormone von Estradiol, Estriol und Estron in der Prämenopause und zu fast 50 % in der Postmenopause bei.
  2. Kommt es zu einem erhöhten Cortisolbedarf oder existiert bereits ein Cortisolmangel und die Nebenniere ist  nicht mehr in der Lage dies zu produzieren, beschafft der Körper es sich auf den des Progesteronvorrates, welches er in Cortisol umbauen kann. Denn Progesteron ist das Prähormon von Cortisol. Somit beginnt ein Prozess des Progesteron Mangels.
  3. Anhaltender Stress verursacht einen niedrigen Pregnolonspiegel, welches als das Mutterhormon aller Geschlechtshormone also das Vorläuferhormon ist. Ein Pregnolonmangel geht einher mit Müdigkeit, schlechtes Gedächtnis, wenig Interesse an Geselligkeit, kein ausgeprägter Schlaf-Wach-Rhythums, PMS und Muskel- oder Gelenkschmerzen.
  4. Bei einer Nebennierenschwäche kommt es ausserdem zu einer Lücke bei der Nährstoffversorgung. Es mangelt an bestimmten Aminosäuren und das Gehirn tut sich mit der Bildung von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin schwer. Es fehlt also an Neurotransmitter, die für das Glücks- und Wohlgefühl zuständig sind. Nichts scheint mehr Freude zu machen und die totale Erschöpfung steht vor der Türe.
  5. Schilddrüse und Nebennieren sind über die hormonellen Regelkreise eng miteinander verbunden. Bei Störungen der Schilddrüse sollten deshalb immer auch die Nebennieren mit untersucht werden und umgekehrt.
  6. Da in den Nebennieren auch das DHEA produziert wird, ist ein Absinken dieser Werte bei einer Nebennierenschwäche häufig möglich. DHEA ist für das Immunsystem zuständig. Ist der DHEA Wert erniedrigt kommt es zu häufigen Krankheiten, Unverträglichkeiten und Allergien.

Somit zieht eine Veränderung des Cortisolspiegels nach oben oder nach unten einen enormen Rattenschwanz hinter sich her. Weitere Hormonschwankungen und Mangelerscheinungen treten also gemeinsam mit der Nebennierenschwäche auf.

Progesteron und die Östrogene (es gibt übrigens nicht das Östrogen, sondern es ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Hormonen und zwar Östradiol, Östriol und Östron) haben ein Verhältnis zueinander wie eine Wippe. Sie bewegen sich bei der Frau rhythmisch im Auf und Ab während des Menstruationszykluses. Ist jedoch der Progesteronspiegel dauerhaft zu niedrig durch einen Progesterondiebstahl zum Beispiel auf Grund einer Nebennierenschwäche, so kommt es zu einer Östrogendominanz (oder auch nur eine der Hormone) Die Folgen sind Wutanfälle, Kopfschmerzen, Zystenbildung, Menstruationsbeschwerden, Schlafstörungen und vorzeitige Menopause.

Aufgrund eines stressreichen Lebensstils haben Frauen bereits zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr häufig erschöpfte Nebennieren.

Kein Wunder also, dass viele Frauen bereits Symptome von Wechseljahren haben, dies aber gar nicht sein müsste, wenn man die Nebennieren wieder stärkt und eine Hormon Balance erarbeitet.

Normalisierung der Nebennieren ist also der erste Schritt, danach sollte eine Hormon Balance stattfinden. Die Drüsen der Nebennieren regeln den alltäglichen Stress unseres Lebens. Eine Frau muss die Funktion ihrer Nebennieren normalisieren, um insgesamt ein Hormongleichgewicht im Körper zu erreichen. Tatsache ist, dass die Substitution von fehlenden Hormonen allein, ohne die Gesundheit der Nebennieren und die Analyse sowie Behebung der Stressoren, nur eine notdürftige Symptombekämpfung und auf Dauer oft wirkungslos ist. Eine Änderung des Lifestyle auf mehreren Ebenen ist unabdingbar. Der Normalisierungs-Prozess kann mit dem Aufspüren und Beseitigen von Stressfaktoren beginnen. Stressfaktoren sind oft chronischer Natur und können mit Lebensstil, Ernährung, mentalem Befinden und Infektionen als Ursachen in Verbindung gebracht werden. Frauen mit starken Monatsblutungen und Nebennierenschwäche können ihre Nebennieren-Funktion mit natürlichem Cortisol, ausreichend Schlaf, gesunder Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln normalisieren, bevor eine Progesteron-Therapie angegriffen wird.

Ich selbst betrachte also Stressmanagement auf 4 Ebenen, ein Nebennieren-Aufbauprogramm und eine Hormon Balance als Fundament für Gesundheit, Vitalität, Power und Lebensfreude und bin der Meinung, dass dies von der Schulmedizin in der Regel noch nicht berücksichtig wird.

Deshalb informiere und begleite ich, in Absprache und Zusammenarbeit mit Ärzten und Heilpraktiker, über einen längeren Zeitraum hinweg genau an diesem Fundament mit meinem Hormon Coaching. In meinem online Kurs „Power-up“ lernst du alles über Stress & Hormone und bekommst mit diesem Selbstlernkurs Hilfe zur Selbsthilfe. 

Willst du mehr Informationen dazu?

 

 

Ist Café Gift für Dich?

Ist Café Gift für Dich?

Warum Café bei Müdigkeit und Erschöpfung Gift für Dich und deine Nebennieren sind.

Gehörst du auch zu denen, die morgens schon einen Café brauchen um überhaupt in die Pötte zu kommen? Café wird häufig gegen Müdigkeit getrunken. Paradoxerweise kann aber Café noch mehr Müdigkeit und Erschöpfung verursachen.

Café ist die Leidenschaft oder sogar schon Sucht von vielen Menschen. Es zählt zu den beliebtesten Heißgetränken der Deutschen. Ohne eine Tasse des schwarzen Gebräus in den Tag starten? Für viele undenkbar. Auch für Dich? Dann lese hier, warum du dich vielleicht nach einer Alternative umsehen solltest.

Café ist nicht nur ein Genuss, sondern bedeutet auch Stress, denn es regt die Adrenalinproduktion an und versetzt uns somit in eine Stresssituation ähnlich wie bei unseren Vorfahren, die vor Raubtieren fliehen oder sogar kämpfen mussten. Café versetzt den menschlichen Körper in diesen Kämpf-oder Flieh-Zustand, indem das Koffein die Nebennieren zur Adrenalinproduktion anregt. Die Nebennieren denken dann, dass eine stressauslösende Situation vorliegt und von Ihnen erwartet wird, zusätzliche Hormone zu produzieren. Die Nebennieren müssen von einer Sekunde auf die andere Höchstleistung bringen. Die Muskeln spannen sich an, der Blutzuckerspiegel steigt an um zusätzliche Energie frei zusetzen, die Aufmerksamkeit wird gesteigert, um der Gefahr entgegen treten zu können. Dabei sitzt du nur am Schreibtisch oder machst dich für den Tag bereit. Also kein Säbelzahntiger, der vor der Höhle steht. Dein Körper, bzw. deine Nebennieren wissen das aber nicht.  Wenn dann nach einer gewissen Zeit der Adrenalin-Kick wieder abebbt, bekommt man Anzeichen von Müdigkeit oder Reizbarkeit. Man sucht automatisch den nächsten Koffein Schub.

Wer seinen Körper also konstant auf einem hohen Koffeinlevel hält, verweilt permanent in einem körperlichen Alarmzustand.

Hat dein Körper zuviel Stress, also zuviel Cortisol, fügst du ihm durch einen Café nur noch mehr Cortisol hinzu. Hat dein Körper bereits über Jahre zuviel Stress und deine Nebennieren sind schon geschwächt oder sogar erschöpft und können kein Cortisol mehr produzieren, peitscht du deine erschöpften Nebennieren regelrecht aus. So oder so, ist Café dann pures Gift für Dich.

Koffein erhöht nicht nur den Adrenalin Pegel, sondern regt auch die Produktion von Noradrenalin an, ein Hormon das das Nervensystem stimuliert und das beruhigend wirkende Serotonin (auch Glückshormon genannt) reduziert.

Das alles hat zur Folge, dass die Nebennieren zusätzlich zu dem Stress, den sie eh schon verarbeiten müssen und vielleicht schon am Rande einer Erschöpfung sind, auch noch Café bekommen. Also noch mal Stress oben drauf. Café zwingt die Nebennieren dazu die Hormone auszuschütten, selbst dann, wenn die kaum noch etwas ausschütten können. Eine Erschöpfung der Nebennieren und somit auch von Dir steht somit nichts mehr im Wege. Wenn du bereits an dem Punkt bist, an dem du ein halbes Dutzend oder mehr Tassen Café am Tag trinkst, und es aber gar nicht mehr viel bringt, dann ist es bereits ein schwerwiegende Nebennierenerschöpfung. Eine erschöpfte oder geschwächte Nebenniere produziert auch kaum mehr DHEA. Ein Hormon, dass für die optimale Funktion des Immunsystem sorgt. Weitere Krankheiten also vorprogrammiert.

Das Getränk, das wir als Wachmacher kennen, entzieht uns auf Dauer also eher Energie und kann die Nebennieren auszehren und uns kaputt und antriebslos machen.

Hast du also viel Stress und brauchst deinen Energieschub, dann suche dir besser eine Alternative. Leider haben viele gesunde Alternativen wie Matcha Latte, Mate Tee und Guarana Shake ebenfalls Koffein enthalten und fallen somit als Alternative flach. Ich habe Dir dafür einige Vorschläge ohne oder sehr wenig Koffein.

  1. Koffeinfreier Café

Wenn du gar nicht auf den Geschmack des Cafés verzichten kannst oder willst, dann steige auf koffeinfreien Café um und suche dir einen anderen Energiekick. Wie zum Beispiel mit einem Ingwer-Gingseng Shot

Halte dich so fit wie möglich mit genügend Schlaf und ausreichend Bewegung und vitalstoffreicher Ernährung.

2. Ingwer-Limonade

Diese Knolle ist schon längst ein weltweiter Hit wenn es um Muntermacher und Energizer geht. Es regt den Kreislauf an, stimuliert das Immunsystem und die Verdauung. Somit kann die gelbe Knolle eine leckere und gesunde Alternative zu den schwarzen Kaffeebohnen werden.

3. Kakao-Drink mit Aminosäuren

Unglaublich aber wahr. Kakao steigert die Durchblutung des Gehirns erheblich, kann für eine erhöhte Konzentration sorgen und ist somit ein wirksamer Wachmacher. Er beinhaltet ca. 2-6 mg Koffein, ähnlich wie koffeinfreier Café und ist somit kaum belastend für die Nebennieren. Für den zusätzlichen gesunden Kick, kann man dem Drink Aminosäuren hinzufügen. Zum Beispiel von PurYa.

4. Kickstart mit Kurkuma

Der Kickstart am Morgen funktioniert auch wunderbar mit einem warmen Glas aus der Mischung Kurkuma, Ingwer, Zitrone und etwas Cayenne. Es unterstützt die körpereigenen Entgiftungsprozesse. Es ist antibakteriell, entzündungshemmend und reich an Antioxiantien. Zitrone ist sehr basisch und reinigt zudem die Leber. Cayenne regt den Stoffwechsel an

5. Löwenzahn Kaffee

Noch ein Getränk, dass deine Energie anheben könnte. Der Trend Drink wird mit Löwenzahnwurzel hergestellt. Es gibt einen unvergleichlichen Wohlfühleffekt, jedoch ohne Koffein und somit ohne die Nebennierenfunktion zu beeinträchtigen. Es reinigt zudem die Leber und balanciert den PH-Lvel im Körper aus.

Wenn Du mehr über Cortisol, Stress und geschwächte Nebennieren wissen willst und was du dagegen tun kannst, dann lese HIER weiter.

Kostenlose Beratungsgespräche der Hormon Selbsthilfe Gruppe Konstanz gibt es Dienstags von 18.00 – 20.00 Uhr und Freitags von 8.00 – 10.00 Uhr.

Frage gleich JETZT, wann der nächste Termin frei ist.

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Cortisol Mangel bei Angst, Panikattacken und Phobien

Das körpereigene Stresshormon Cortisol vermindert die Angst bei bestimmten Phobien. Dieses Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der Universität Zürich wurde in der Online-Ausgabe des Wissenschaftsjournals «Proceedings of the National Academy of Sciences» veröffentlicht.

Phobien wie beispielsweise die Spinnenphobie oder die soziale Phobie sind weit verbreitet. Gemeinsames Merkmal aller Phobien ist eine ausgeprägte und unverhältnismäßige Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen, wie z.B. das Betrachten einer Spinne bei der Spinnenphobie oder das Halten eines öffentlichen Vortrages bei der sozialen Phobie.

Prof. Dominique de Quervain von der Abteilung für Psychiatrische Forschung der Universität Zürich hatte aufgrund seiner früheren Studien vermutet, dass Cortisol eine angstlösende Wirkung bei Phobien haben könnte. In der aktuellen Studie konnten de Quervain und seine Mitarbeitenden nun zeigen, dass Cortisol in der Tat bei zwei häufigen Phobien die Angst reduziert.


Weniger Angst vor Spinnen

In Zusammenarbeit mit Dr. Leila Soravia und Dr. Markus Heinrichs vom Psychologischen Institut der Universität Zürich untersuchte de Quervain die Effekte von Cortison (eine Vorstufe zu Cortisol) bei sozialer Phobie. Dabei wurde einer Gruppe von Personen eine Stunde vor einem frei gehaltenen Vortrag Cortison in Tablettenform verabreicht.

Verglichen mit dem Scheinpräparat führte Cortison zu einer signifikanten Verminderung der Angst beim Vortragen. Zudem wurden Hinweise gefunden, dass Personen, welche aufgrund der gefürchteten Situation mit einer hohen körpereigenen Cortisolausschüttung reagieren, auch weniger Angst entwickeln.

Bei den Spinnenphobikern, die mehrmals im Abstand von einigen Tagen mit den Spinnenbildern konfrontiert wurden, nahm die Angst sogar von Sitzung zu Sitzung ab und stieg auch nach dem Ende der Behandlung nicht wieder an. Nach Ansicht der Forscher blockiert das Stresshormon wahrscheinlich das Abrufen der negativen Erinnerungen während einer Phobie-Attacke und sorgt gleichzeitig dafür, dass sie mit den neuen, weniger schlimmen Erinnerungen überschrieben werden.

Weitere Studien sind nun geplant, um die klinische Bedeutung der Befunde zu überprüfen und die Wirkung von Cortisol in Kombination mit Verhaltenstherapie zu untersuchen.


Cortisol könnte gegen Phobien helfen

Eine Behandlung mit dem Stresshormon Cortisol kann bei Menschen mit Phobien die extremen Angstgefühle vermindern. Das konnte ein internationales Forscherteam in einer Studie mit insgesamt 60 Freiwilligen zeigen, von denen einige unter einer Spinnenphobie und andere unter einer krankhaften Angst vor Auftritten in der Öffentlichkeit litten. In beiden Fällen reduzierten bereits geringe Dosen des Hormons die Panikgefühle, die die Probanden normalerweise in den entsprechenden Situationen verspürten. Wahrscheinlich beeinflusst das Cortisol, welche Erinnerungen während einer Phobie-Attacke abgerufen werden, berichten die Wissenschaftler.

Hemmung des Angstgedächtnisses als Mechanismus?

Phobiker befinden sich in einer Art Teufelskreis: In ihrer Panik verbinden sie an sich harmlose Situationen oder Objekte mit ihren Emotionen und speichern den dadurch entstehenden, extrem negativen Eindruck anschließend als echte Erinnerung ab. Sobald sie dann erneut vor der entsprechenden Situation stehen, wird diese Erinnerung abgerufen und steigert noch die ohnehin schon vorhandenen Angstgefühle.

Bereits aus früheren Studien ist bekannt, dass während einer solchen Phobie-Attacke das Stresshormon Cortisol freigesetzt wird. Ob die Substanz jedoch einen Einfluss auf die Angstsymptome hat, war bislang unklar. Um das zu untersuchen, konfrontierten Leila Soravia von der Universität Zürich und ihre Kollegen ihre Probanden jeweils mit den Situationen, vor denen sie sich am meisten fürchteten: Die Teilnehmer mit der Sozialphobie sollten eine Rede vor Publikum halten und die Spinnenphobiker bekamen realistische Darstellungen großer Spinnen gezeigt. Eine Stunde vor diesem Test verabreichten die Wissenschaftler den Probanden entweder ein wirkstofffreies Placebo, eine Dosis Cortisol oder das damit eng verwandte Cortison. Bei beiden Phobievarianten reduzierten die Hormone die Angstgefühle deutlich, zeigte die Auswertung.

Der natürliche Anstieg des Cortisolspiegels im Blut ist demnach offenbar eine Abwehrreaktion des Körpers, um extreme Panik zu verhindern. Da das Cortisol im Gegensatz zu anderen psychoaktiven Wirkstoffen ausschließlich die Angstgefühle im Zusammenhang mit der Phobie beeinflusste, hoffen die Wissenschaftler nun, auf der Basis ihrer Ergebnisse eine gezielte Therapie gegen diese Angststörungen entwickeln zu können.

Universität Zürich: Cortisol gegen Phobien

 

Ist vielleicht auch dein Cortisol Wert im Keller? Fehlen Dir die Stresshormone, weil deine Nebennieren geschwächt sind? Mache hier den Test.

 

Stimmungsschwankungen? Geringes Selbstvertrauen? Das muss nicht sein!

Stimmungsschwankungen? Geringes Selbstvertrauen? Das muss nicht sein!

Kennst du das? Du fühlst dich leer und deprimiert. Weisst jedoch nicht so recht warum. Gestern war alles noch in Ordnung. Das Leben wunderbar und voller Leichtigkeit. Noch dazu geht dein Selbstvertrauen mehr und mehr den Bach runter.  So ähnlich ging es auch diesen beiden Frauen:  Melanie S war mit 49  gefühlstechnisch am Ende: Zwar lebte sie seit Jahren in einer harmonischen Beziehung, ihrer beruflichen Führungsposition wurde sie spielend gerecht, und ihre Urlaubsreisen führten sie an traumhafte Destinationen rund um den Globus. Dennoch ist sie seit Monaten todunglücklich und sieht in ihrem Leben keinen Sinn. Sie liebte Kaffee und trank 6 Tassen am Tag. Eigentlich wollte sie sich schon vor Jahren Selbständig machen. Es kam aber immer wieder etwas dazwischen.

Sina wiederum, 17 Jahre, hat seit einem Jahr regelmäßig Panikattacken, sie kriegt Angstzustände und Schweißausbrüche und hält es im Klassenzimmer kaum aus. Dass sie nächstes Jahr maturieren wird, versetzt die Pubertierende zusätzlich in Stress. Ausserdem nimmt sie seit einem Jahr die Pille.
In beiden Fällen fahren die Hormone Achterbahn. Auf Grund von anhaltendem Stress, auf mehreren Ebenen. Mental, Körperlich, Motivation und Situationsbedingt. Hormon Disbalanacen können sich in Form von Stimmungsschwankungen, Unruhezuständen, Schlafstörungen, Minderwertigkeitskomplexe  bis hin zu sogar Burnout und Depressionen auswirken.
Im Wesentlichen sind es fünf Hormone, die die Psyche durcheinanderbringen.

 

Das Stresshormon Cortisol

Immer wenn Stress auf unseren Körper und die Psyche einwirkt produzieren unsere Nebennieren das Stresshormon Cortisol, damit wir mit dieser Situation umgehen können und es uns nicht krank macht. Zu viel Stress im Körper bedeutet eine zu hohe Produktion von Cortisol in den Nebennieren. Das feine Mobile der Hormone gerät in Schieflache. Der Anfang einer kompletten Hormon Disbalance. Kommen keine Ruhephasen im Leben, bei dem sich die Nebennieren wieder erholen können (und da reicht meist nicht der Urlaub auf Mallorca oder die regelmässigen Yoga Stunden zu denen man hetzt) wird die Nebenniere schwächer und schwächer  und kann somit kaum mehr Cortisol produzieren. Wir werden anfälliger für die kleinsten stressigen Situationen, die wir einfach nicht mehr stemmen können. Da wird der Einkauf oder E-Mails schreiben zum Dauermarathon.

Das Wohfühlhormon Progesteron 

Progesteron entspannt, beruhigt, bringt innere tiefe Ruhe und Frieden. Deshalb wird Progesteron auch das „Hormon der inneren Heiterkeit und der Gelassenheit“ genannt. Und zudem sorgt Progesteron für einen angenehmen und tiefen Schlaf, was all das Vorgenannte sicherlich noch verstärkt.
Vor allem lässt Progesteron Stimmungsschwankungen abebben und verstärkt das Geborgenheitsgefühl.

„Für die Stimmungsschwankungen vor der Menstruation ist das Progesteron, das Gelbkörperhormon, verantwortlich“, erklärt Johannes Huber. „Das Hormon wirkt, wenn es verstoffwechselt wird, beruhigend auf den Organismus.“ Ist dieser Mechanismus aus irgendeinem Grund gestört, bleibt auch die beruhigende Wirkung des Gelbkörperhormons, das man auch als „körpereigenes Valium“ bezeichnet, aus. „Dann leiden Frauen oftmals unter Depressionen und anderen heftigen Gemütsbewegungen.“ Schon in der Pubertät kann das Fehlen von Progesteron fatale Folgen haben. „Es ist ein Phänomen, dass nach dem Eintreten der Pubertät, zwischen dem zwölften und 18. Lebensjahr, junge Mädchen oft besonders sensibel sind. Angstzustände, Panikattacken, Phobien, aber auch Essstörungen kommen bei ihnen in dieser Zeit zwei bis drei Mal so häufig vor wie bei jungen Burschen.“

Das Glückshormon Serotonin

Unter den Stimmungsmachern spielt Serotonin die zentrale Rolle. Ihm kommt eine Schlüsselfunktion in unserem Gefühlsleben zu. Es beeinflusst unsere Gefühle, Denken, Konzentration, Schmerzempfinden, Gewicht und Wohlbefinden.

Stress, Hektik, Anspannung wie auch schlechte Ernährung zehren an den Vorräten unseres Glückshormons. Denn der damit verbundene dauerhafte Edrenalinschub drosselt seine Produktion. Obendrein bleiben die schlechten Stresshormone auch noch länger im Körper da sie langsamer abgebaut werden. Dauerstress ist also doppelt fatal: uns geht das Serotonin aus und die Stresseffekte wirken sich noch schädlicher auf das seelische und körperliche Befinden aus.
Das Powerhormon Testosteron

Das wichtigste männliche Sexualhormon, das Testosteron, spielt auch für die Frau und ihre Stimmungslage eine erhebliche Rolle. Fehlt es an dem Powerhormon, das wesentlich für unsere Libido verantwortlich ist, kann dies in der Folge Frustration und schlechte Laune auslösen. Bei einem Testosteron Mangel, fehlt sogar jegliches Selbstvertrauen. Besonders häufig sind Frauen, die die Pille nehmen, von einem Testosteronmangel betroffen. Ansonsten nimmt das Testosteron bei Frauen ab einem Alter von 60, 65 Jahren, bei manchen aber auch schon um das 40. Lebensjahr kontinuierlich ab. Das Absinken des Testosteronspiegels kann dazu führen, dass auch die Libido abnimmt, was sich letztlich auch auf die Psyche – die Stimmung und das Wohlbefinden – auswirkt. Bei der Frau wird Testosteron in den Eierstöcken bzw. den Nebennierenrinden gebildet.

 

Dopamin, das Hormon der Vergnügung
Dopamin entsteht aus der Aminosäure Tyrosin und ist die Vorstufe des Noradrenalins. Es erhöht die Dopaminausschüttung und stimuliert so unsere Gefühle. Für unser Glücksempfinden ist Dopamin in Verbindung mit Noradranlin mit verantwortlich. Dopamin wirkt wie ein Scheinwerfer, der unsere Aufmerksamkeit auf alles Erfreuliche und Vergnügliche lenkt. Bei zuwenig Dopamin hat man keine Lust auf gar nichts. Es herrscht eine Antriebslosigkeit, Lust- und Interessenlosigkeit.

 

Weitere wichtige Faktoren für Power und Lebensfreude sind Aminosäuren. Es ist relative einfach diese wieder in Balance zu bekommen. Eine Anleitung sowie viele weitere Tipps bekommst du in meiner kostenlosen Energie Boost Challenge. Inklusive Analyse deiner Stresshormone.

Melatonin – Das Schlafhormon
Melatonin ist recht bekannt als das Schlafhormon. Doch Melatonin kann noch viel mehr als uns in den Tiefschlaf zu versetzen.

Einschlaf- und Durchschlafprobleme zählen in Europa zu den häufigsten Beschwerden. Noch bis zum Beginn der neunziger Jahre wurde der Schlafqualität keine überragende gesundheitliche Bedeutung beigemessen. Heute weiss man dank Studien des Max-Planck Institutes für Psychiatrie sowie Forschungen der beiden Forscher Walter Pierpaoli und William Regelson, dass Schlaf eine Schlüsselrolle für die menschliche Gesundheit zukommt.

Tatsächlich hat das von der Zirbeldrüse gebildete Melatonin die Eigenschaft, dem Menschen einen erholsamen Schlaf zu bieten und seine Körperorgane eine nachhaltige Regeneration zu ermöglichen. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten fanden Pierpaoli und Regellose heraus, dass Melatonin nicht die Aktivitäten der meisten Körperorgane gleichsam in ruhige Bahnen lenkt, sondern eine Art Regenerationsprogramm anschiebt und den gesamten Hormonhaushalt so ausbalanciert, dass auch die Steuerung wieder optimal funktioniert.

So spielt also Melatonin die Rolle einer Art Jung- und Gesundbrunnens, in welchen der Mensch jede Nacht eintaucht, wenn die Voraussetzungen optimal sind.

Die wichtigste Funktion erfüllt das Melatonin bzw. der regenerative Schlaf für das menschliche Gehirn. Währe die übrigen Organe des Körpers sich auch in einer Ruhephase im Wachzustand erholen können, ist das Hirn zwingend auf den Tiefschlaf angewiesen, um sich regenerieren zu können. Deshalb ist ein guter, gesunder Schlaf essentiell für den Menschen. Denn auch für die Gehirnfunktionen gilt: Je stärker das Organ geschwächt ist und je weiter der Abbauprozess voranschreitet, desto anfälliger werden die einzelnen Hirnregionen für Krankheiten und Störungen aller Art.

Wer von Schlafstörungen geplagt wird, sollte sich zunächst über die Ursachen Klarheit verschaffen.

Stress. Geistige und seelische Überforderungen stören die innere Ruhe und treiben das Gedankenkarusell in der Nacht an.

Ernährung. Falsches Timing und einseitige Ernährung kann zu einer Überbelastung des Magens führen und so negativ auf die Qualität des Schlafes auswirken.

Hormonelle Ursachen. Nachlassende Funktion der Zirbeldrüse. In der zweiten Lebenshälfte bildet sich die Melatonin-Produktion der Zirbeldrüse stark zurück. Es ist deshalb kein Zufall, dass viele ältere Menschen über zunehmende Schlafprobleme klagen. (Senile Bettflucht) Die abnehmende Metalonin-Produktion trägt auch zum körperlichen Verfall im Alter bei.

Umgebung. Häufig liegen die Ursachen der Schlafprobleme aber auch im Umfeld der Betroffenen: Störgeräusche wie zum Beispiel Schnarchgeräusche des Partners, ungenügende Abdunklung der Schlafräume, elektromagnetische Strahlungen, Lichteinstrahlung und Impulse von TV bis kurz vor dem Schlaf können bewirken, dass der Schlafrhythmus erheblich gestört ist.
Wenn Schlafprobleme sich anhäufen und chronisch werden.

Ein guter Schlaf beschert dem Körper und insbesondere dem Gehirn nicht nur eine Zeit der Ruhe, sondern zugleich eine effiziente Regeneration. Durch das Abtauschen in einen anderen, weit langsameren Rhythmus können sich die Zellen erholen und so gleichsam auf den nächsten Leistungsschub vorbereiten. Chronische Schlafstörungen stellen dieses regenerativen Effekt teilweise in Frage. Sie bewirken bei den Betroffenen nicht nur eine raschere Ermüdung, sondern sie können auch die Anfälligkeit für Krankheiten erhöhen und die Lebenserwartung schmälern. Über lange Zeit angestaute Schlafmankos haben indessen noch andere Folgen: Wenn sich Organe des Körpers nicht richtig regenerieren können, geht der Mensch ein erhöhtes Gesundheitsrisiko ein und läuft Gefahr, rascher zu altern. Praktisches Anti-Aging beginnt also mit einem guten und ungestörten Schlaf. Selbst bei einer Studie mit Mäusen wurde eine erhöhte Lebenserwartung nachgewiesen bei der Gruppe an Mäusen, die Melatonin im Trinkwasser bekommen hat. Forschungen haben jedoch dem Hormon Melatonin noch viele andere positive Eigenschaften nachweisen können.

Im Gegenzug sind die gängigen Schlafmittel die es auf dem Markt gibt mit Vorsicht zu geniessen, denn sie machen nach einer gewissen Zeit abhängig. Bio-identisches Melatonin transdermal über die Haut aufgetragen ist völlig bedenkenlos und kann über Jahre hinweg genommen werden.

Dennoch sollte bei Schlafproben auch Ursachenforschung betrieben werden und Stressfaktoren elimeniert werden. Das Stressmanagement auf 4 Ebenen (wie im SR Balance PRO Paket) ist hierfür ein geeignetes Tool und analysiert sämtlichen Stressoren. So steht einem guten Schlaf nichts mehr im Wege.

Eine gut funktionierende Zirbeldrüse mit guter Produktion von Melatonin bewirkt noch viel mehr…..

  • einen Anti-aging Prozess
  • eine Balance des gesamten Hormonhaushaltes
  • Prävention von Krankheiten
  • Unterstützung von Stimmungsausgleich
  • Stressbewältigung
  • Nachlassen bei Migräne- Attacken
  • Lässt die Lebenserwartung steigern
  • regeneriert Gehirnstörungen
  • eine positive Unterstützungg bei der Krebsprävention und Therapie
  • vermindert Alzheimer Risiko
  • vermindert Haarausfall
  • einen höheren Progesteronspiegel
  • weichere Haut

Für mich ist somit Melatonin neben Progesteron eines der Wunderhormone. Ist die Zirbeldrüse, aus welchen Gründen auch immer, geschwächt oder produziert nicht genügend Melatonin weil der Partner zum Beispiel schnarcht oder der Alltagsstress das Gedankenkarussell nicht zur Ruhe kommt. Ist eine Zugabe von Melatonin anzudenken.

Bitte kaufe Dir kein synthetisches Melatonin Produkte aus dem Internet. Es würde die Hormonbalance nur schädigen. Es gibt bessere Wege und bio-identische Melatonin Mittel für einen erholsamen Schlaf.

Gerne gebe ich Dir Tipps und Hilfe zur Selbsthilfe in einem kostenlosen Erstgespräch.

Terminanfragen gerne per mail an info@balance-life.com

 

 

Stress- und Glückshormonen auf der Spur

Stress- und Glückshormonen auf der Spur

Wie Stress entsteht ist uns sicherlich mehr als bewusst. Doch meist denken wir nur an den Chef, die zickige Bürokollegin, die viele Arbeit oder der Haushalt und die Kinder die uns stressen. Dabei vergessen wir wichtige Puzzleteile im Stressgefüge eines Menschen. Denn wird der Stress zuviel des Guten, werden zuviel Stresshormone ausgeschüttet und der Körper gerät ins Trudeln. Schauen wir uns also alle Ebenen bzw. alle Puzzleteile einmal an, die uns Stress bereiten können.

Ganz klassisch gibt es die externen Stressoren und die internen Stressoren. So wirken einerseits äussere Stressoren wie Zeitmangel, Druck der Gesellschaft, Arbeitspensum, cholerische Chefs, etc. auf unser Stresssystem ein. Andererseits kämpfen wir mit internen Stressoren, welche durch Anforderungen an uns selbst entstehen und stressverstärkende Denkmuster hervorrufen. Dadurch werden Bedürfnisse, Wünsche und Ziele zu absoluten Forderungen erhoben und ein „Ich muss“ Druck entsteht. Hierzu gehören die Perfektionisten sowie auch die Kontrolle-Freaks. Diese „Saboteure des Lebens“ wie ich sie nenne, übernehmen im eigenen Bus des Lebens viel zu häufig das Steuer und schicken uns selbst auf die hinterste Sitzreihe.

Seit über 13 Jahren beschäftige ich mich mit Stressoren und Burnout und habe alle Stressoren genau unter die Lupe genommen. Es ist eben nicht nur der allgemeine Stress den man kennt. Es sind auch emotionale Dinge, wie der Tod eines lieben Menschen, der Verlust des Arbeitsplatzes, eine Trennung oder auch zu viel oder zuwenig Bewegung. In meinem SR Balance Konzept unterscheide ich deshalb nicht nur nach inneren und äusseren Stressoren, sondern unterscheide die Stressoren auf 4 Ebenen:

Die Mentale Ebene – wie gerade beschrieben, sind hier die Saboteure des Lebens im Spiel. Innere Faktoren die ich ändern kann. Hier werden Glaubenssätze aufgedeckt und umformuliert. Saboteure werden entlarvt und in die hinterste Reihe gesetzt oder ganz aus dem Bus geschmissen. So kann das kleine Teufelchen nicht mehr auf meiner Schulter sitzen und mich triezen.

Die Situations Ebene – Äussere Faktoren, die ich nicht wirklich ändern kann, nur meine Haltung dazu. Hier ist das Erlernen von Stress Release und Resilienz Übungen das Hauptthema. Entwickelt man hier auf dieser Ebenen gewisse Kompetenzen, ist es viel leichter Stress zu bewältigen. Es entsteht ein Gefühl, der Fels in der Brandung zu sein oder die Dinge im Griff zu haben. Komme was wolle.

Die Körper Ebene – dies sind Faktoren, die unser körperliches System angreifen, stressen oder sogar lahm legen. Dies sind vor allen Dingen Allergien, Unverträglichkeiten, Umweltgifte, Ernährung, Bewegung sowie OPs und Krankheiten. Ich weigere mich schon seit Jahren Erschöpfung, Burnout und Depression in die Psychoschublade zu stecken. Vor allen Dingen die Menschen, die daran leiden. Durch meine Hormonausbildung mit Bioidentischen Hormonen (nicht zu verwechseln mit all den synthetischen Hormonen die wir vom Arzt verschrieben bekommen) habe ich hier einen gewaltigen Einblick bekommen, wie Stress & Hormone zusammen spielen und was sie alles beeinflussen. Viele Symptome von Erschöpfung, Haarausfall, Migräne, Gelenkschmerzen, ADHAS und mehr, könnten „nur“ eine Disbalance der Hormone sein. Das tolle daran ist, dass man diese mit recht einfachen und natürlichen Mitteln wieder in Balance bringen kann. (Mehr dazu in meinem Tagesseminar „Mehr Power & Lebensfreude durch SR Hormon Balance“)

Die Motivations Ebene – sind Faktoren die wir leider in unserem Alltag kaum wahrnehmen. Leben wir nicht nach unseren Werten, Bedürfnissen oder nach unserem eigenen Sinn des Lebens werden wir krank, brennen aus. Hier wird an der inneren Motivation jeden Tag mit Freude aufzustehen, eine Arbeit zu verrichten die uns erfüllt, meine Wünsche und innere Werte zu kennen und zu leben gearbeitet.

 

Jede Ebene wird in meinem SR Balance Konzept intensiv bearbeitet.

Du kannst einzelnen Ebenen mit Workbooks als Selbsthilfeprogramm bearbeiten oder in meinem 12 Wochen V.I.P Programm intensiv mit mir.

 

Ich verrate dir heute 10 Dinge aus meinem Konzept, die du tun kannst um mehr Power und Lebensfreude zu haben:

  1. Meide Lebensmittel, die dich stressen. Das sind Weizenprodukte, Lebensmittel mit hohem glykämischen Index und alle Produkte, auf die du mit Allergien oder Müdigkeit reagierst.
  2. Meide Produkte die in Folie oder Kunststoffe verpackt sind. Darin sind gesundheitsschädliche Weichmacher enthalten. Sogenannte Xenohormone, die deine Hormon Balance aus der Fuge bringen.
  3. Erkenne deinen Hauptsaboteur des Lebens. Welcher Glaubenssatz hat dich am meisten in deinem Leben geprägt? Höre dir genau an, was er, der Saboteur zu diesem Glaubenssatz, zu sagen hat und entscheide danach selbst wie du reagierst und handelst. Machst du das was er sagt oder das was du sagst?
  4. Versuche diese alte, negative Programmierung deines Glaubenssatzes zu löschen und umzuformulieren in einen positiven Motivationssatz.
  5. Übe dich in kleinen aber regelmässigen Mini-Mediationen. Sie können geführt sein (youtube gibt es unzählige Beispiele) oder einfach nur eine Konzentration auf die Atmung und die Innenschau.
  6. Erstelle dir deine persönliche Bucketliste. Was willst du alles erleben oder getan haben, bevor du den Löffel abgibst? Du findest HIER ein paar von mir erstellte Vorlagen für die Bucketlisten. Du darfst sie gerne ausdrucken und für dich ausfüllen.

(Gerade erst ist meine Tante mit 54 gestorben. Viel zu früh. Deshalb bitte ich dich wirklich inständig dir hier rüber Gedanken zu machen. Das Leben kann viel zu schnell vorbei sein. Verschiebe deine Träume und Wünsche nicht auf morgen. Es könnte zu spät sein.)

 

7. Nach welchen 5 Werten lebst du? Was ist dir im Leben wirklich wichtig?

8. Welche Stärken und Talente hast du? Mit welcher Trumpfkarte spielst du in deinem Leben?

9. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat die „5 am Tag“ Obst und Gemüse Regel erhöht auf 7        bis 9. Wusstest du das? Schaffst du am Tag 7 bis 9 Portionen Obst und Gemüse zu essen? Also ich nicht. Deshalb ist es umso wichtiger einen guten und gesunden Grundstock, ein Multitalent  als Vitalstoffextrakt zu haben. Ich bin nach langer Suche auf LaVita gestossen. Wenn du diese Nummer eingibst  338080 bekomme ich Bonuspunkte und darf an tollen Seminaren teilnehmen.

10. 80% aller Deutschen leiden an einem Vitamin D Mangel. Allerdings ist es kein Vitamin sondern ein Hormon, aber das nur nebenbei. Vitamin D sorgt für ein gutes Immunsystem, gute Laune, Power und Lebensfreude. Sorge also gerade JETZT im Winter für ausreichend Vitamin D.

 

Du leidest auch an zu vielem Stress und weisst nicht wie du da raus kommst? Du willst also auch mehr Power und Lebenfreude haben? Dann sei 12 Wochen lang mein V.I.P und sage: „Es ist Zeit für Veränderung.“ In einem kostenlosen Erstgespräch erfährst du alle weiteren Informationen dazu.

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Ich wünsche Dir bis dahin eine stressfreie Zeit.

Deine Stefanie

Was du unbedingt über Hormone wissen musst

Was du unbedingt über Hormone wissen musst

Die Ausbildung zur Hormonberaterin hat mir in den letzten Monaten ständige Aha Effekte gebracht. Da beschäftige ich mich seit meinem Burnout vor 13 Jahren mit dem Thema Stress, Körper, Psyche und Achtsamkeit, aber die Hormone wurden bisher hier nie richtig angeschaut. Dabei spielen sie so eine grosse Rolle für Körper, Psyche, Gesundheit und unser Verhalten. Ja, sogar unser Selbstvertrauen ist unter anderem Hormongesteuert. Wusstest du das?

Nun hatte ich ja im Sommer noch mal ein Knock-out verursacht durch eine Nebennieren Schwäche. Meine Hormon Balance war völlig im Eimer. Bei der Ausbildung erfuhr ich dann, dass Menschen, die mal einen Burnout hatten auf die Nebennieren acht geben müssen, da diese durch den Burnout schon geschwächt sind. Hätte mir das mal einer der Ärzte gesagt, hätte ich besser auf meine Nebennieren geachtet, denn es gibt ein spezielles Programm dafür, welches ich jedem nur empfehlen kann, der ein Burnout mal hatte.

Da ich gerade ein Video Training zum Thema Stress & Hormone erstelle, schreibe ich hier mal in kürze die wichtigsten Punkte auf, die du unbedingt über Hormone wissen solltest.

  1. Was passiert bei Stress?

Das ist ganz leicht und kennen wir alle. Unter den zahlreichen Hormonen – an die 100 – ist die Gruppe der Stresshormone zuständig für belastende Situationen. Hierzu gehören Adrenalin und Noradrenalin. Stresshormone bereiten auf die größere Belastung vor und sorgen für einen kurzzeitigen Energieschub, um beispielsweise vor einer Bedrohung fliehen oder gegebenenfalls in einem Kampf bestehen zu können. Sie versetzen den Menschen in Alarmbereitschaft und erhöhen die Wachsamkeit. Stresshormone erfüllen zunächst also wie alle Hormone des Körpers eine wichtige Aufgabe und werden nur dann zum Problem, wenn man unter chronischem Stress steht und der Hormonhaushalt sich nicht mehr selbst regulieren kann. Auch Cortisol zählt zu den Stresshormonen. Es macht uns resistenter gegen Stress. Je mehr Stress wir haben, desto mehr Cortisol wird in den Nebennieren produziert um Belastungen zu überstehen. Ist die Belastung jedoch zu gross oder über Jahre hinweg zu lange ohne ausreichende Erholungspausen, machen die Nebennieren schlapp und produzieren kein Cortisol mehr. Hier spricht man von einer Nebennieren-Schwäche oder Insufizienz bis hin zu einem Morbus Addison, der tödlich sein kann.

Bei einem erhöhten Stresspegel einhergehend mit zuviel Adrenalin wird ebenfalls Insulin ausgeschüttet, das für den Blutzucker zuständig ist. Das erklärt auch, warum wir bei Stress Schokolade in uns rein stopfen oder Heisshunger Attacken haben. Stress kann also auch dick machen.

 

2. Was sind Hormone eigentlich?

Wenn das Wort Hormone fällt, dann denken wir an die Pille, an Wechseljahre, vielleicht auch an Testosteron beim Mann und das war es dann aber schon auch. Dabei gibt es an die 100 verschiedenen Hormone. Jedes mit einer besonderen Aufgabe. Es sind Botenstoffe in unserem Körper. Sie beeinflussen das Verhalten, die Emotionen, steuern Prozesse im Gehirn, das Immunsystem und die Umwandlung von Nahrung in Energie. Doch hier sprechen wir von Hormonen, die unser Körper produziert in den Nebennieren, in der Bauchspeicheldrüse, im Hypothalamus, in den Schilddrüsen, in den Eierstöcken u.v.m. Das sind körpereigene Hormone. Hormone, die wir von Ärzten bekommen in Form von einer Anti-Baby-Pille oder einer Hormonersatztherapie bei Wechseljahr-Problemen sind KEINE körpereigenen Hormone. Sie sind nicht mal annähernd identisch. Vor Jahren kam die ersten Studien heraus, dass diese synthetischen Hormone Krebs auslösen können. Deshalb Vorsicht mit dem Wort Hormone und dem Umgang mit synthetischen Hormonen. Zum Glück gibt es natürliche Mittel, die den Hormonen des Körpers sehr ähnlich sind. Sie nennt man bioidentische Hormone und werden aus pflanzlichen oder tierischen Produkten gewonnen. Auf diese natürlichen Stoffe kann die Pharmaindustrie kein Patent anmelden. Deshalb sind diese uninteressant und nicht wirtschaftlich. Synthetische Hormone sind jedoch in unserem Alltag sehr weit verbreitet. Man nennt sie auch Xenohormone. Man findet sie in Plastikflaschen, in Kosmetikas, Verpackungen, Waschpulver und vielem mehr. Sie beeinträchtigen unser endokrines System (Hormonsystem) enorm und schädigen unsere Gesundheit. Hier geht es zu einem interessanten Bericht über Xenohormone 

 

3. Welche Hormone sind denn die wichtigsten?

Wir unterscheiden verschiedenen Gruppen. Dazu gehören die:

Sexual Hormone

Hierzu zählen die Östrogene. Spricht ein Arzt über Östrogene, weiss man leider nicht um welche es sich genau handelt. Denn Östrogene ist eine Gruppenbezeichnung. Dazu gehört das Estradiol, das Estriol und Estron. Weitere Hormone in dieser Gruppe ist das Progesteron und das Testosteron.

 

Stresshormone

Adrenalin, Noradrenalin sowie das Dopamin

Cortisol

 

Stoffwechsel Hormone

Insulin, welches den Blutzucker Spiegel reguliert sowie die Schilddrüsen Hormone T3 und T4

 

4. Welche hormonellen Störungen gibt es?

Da wir über 100 verschiedene Hormone in unserem Körper haben und die gegenseitige Wirkung noch nicht ganz erforscht ist, können bisher nur einige signifikante Disbalance genannt werden. Dazu zählen:

Cortisol Dominanz und Cortisol Mangel

Adrenalin Dominaz

Progesteron Mangel

Estradiol Dominanz und Estradiol Mangel

Estriol Mangel

Testosteron Mangel

Schilddrüsen Unterfunktion und Überfunktion

 

5. Welche Folgen können aus einer hormonellen Disbalance entstehen?

Wie wir gesehen haben spielen viele Faktoren eine Rolle, die das feine Zusammenspiel der Hormone aus der Balance bringen können. Stress ist dabei der grösste Faktor. Stress ist auch die Ursache, die Krankheiten wie Depression, Burnout, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Panikattacken, Libidoverlust, Haarausfall, Schwindel, PMS, Schlafstörungen und unerfüllter Kinderwunsch mit sich bringt.

Um unseren Körper also stressresistent zu machen und Krankheiten vorzubeugen sollte unbedingt auf eine Hormon Balance geachtet werden. Hierfür gibt es zum Glück natürliche Mittel und Wege.

 

6. Wie stelle ich meine Hormon Balance wieder her?

Dazu musst du erstmal deinen Hormon Status wissen. Es gibt zwei bzw. drei Wege um diesen zu erfahren. Der erste, leichteste und kostenlose Weg ist über die Abfrage von bereits vorhandenen Symptomen. Hier geht es zum Fragebogen.

Willst du es ganz genau wissen, kannst du über einen Hormonspeicheltest aus einem zertifizierten Labor alle wichtigen Hormone testen lassen. Damit du nicht unnötig Geld ausgibst, denn diese sind nicht ganz billig und werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, solltest du vorher genau wissen welche Hormone getestet werden sollen. Hierfür kannst du das kostenlose Beratungsgespräch von der Hormon Selbsthilfe Konstanz nutzen. Jeden Dienstag und Freitag gibt es hier eine Hotline dafür. Ein zertifiziertes und gutes Labor für die Hormspeicheltests ist zum Beispiel  CENCA Weisst du welche Hormone in Disbalance sind, kannst du auf diese recht einfach einwirken. Entweder im ersten Schritt mit natürlichen Mitteln wie Lebensmittel, Bewegung und verschiedenen Übungen. Oder im zweiten Schritt mit bioidentischen Hormonen, die transdermal – also über die Haut – eingerieben werden. Leichte Diabalancen können sehr einfach behoben werden und benötigen kein Rezept. Grössere Unstimmigkeiten sollten von einem Arzt oder Heilpraktiker angesehen werden. Ich gebe gerne Auskunft über Adressen von Ärzten und HPs die sich mit Hormonen auskennen und in deiner Nähe sind.

Wichtig dabei ist jedoch, dass es bei hormonellen Störungen kein Rezept gibt und alles ist wieder gut. Es ist eher ein Prozess und eine Ursachen Forschung.

Hier sind noch 10 Punkte, die für eine Hormon Balance wichtig sind:

  1. Deine Leber – sie ist bei allen Hormonsynthesen beteiligt. Achte deshalb gut auf deine Leber
  2. Darm – auch er ist beteiligt und sollte in Takt sein. (Gluten vermeiden)
  3. Xenohormone meiden – sie blockieren die Rezeptoren für die körpereigenen Hormone und stören die Hormon Balance
  4. Alkohol, Nikotin und Zucker meiden (siehe Leber)
  5. Nebennieren und Nieren stärken
  6. ausreichend Vitalstoffe zu sich nehmen sowie Vitamin D supplementieren
  7. Enzyme – ohne Enzyme können Hormone nicht wirken
  8. Aminosäuren – Hormone benötigen genügend Eiweise im Körper
  9. Ernährung – bei einer Nebennieren Schwäche sowie einer Adrenalin Dominanz gehört eine gezielte und ausgewogene Ernährung nach dem Glyx Prinzip.
  10. Lebensstil – dein bisheriger Lebensstil hat deine Hormone aus der Balance gebracht, schaue also genau hin was dich stresst. Es ist Zeit für eine Veränderung.

 

Wenn du noch mehr über Hormone wissen willst, dann melde dich doch zum Tagesseminar an:

Mehr Power und Lebensfreude durch SR Hormon Balance.

Es findet am 11. Februar 2017 in Konstanz statt.

Ein kleiner Tipp für dich: Bis zum 24.12.2016 gibt es 10 % Weihnachtsrabatt auf alle online Anmeldungen. Du investierst also somit nur 85,- Euro in deine Gesundheit.

Bist du mit dabei? HIER bekommst du mehr Infos zum Seminar.

 

Ich freu mich auf Dich

Bis dahin

Deine Stefanie

Mehr Energie und Lebensfreude für Dich

Mehr Energie und Lebensfreude für Dich

Ich bin wirklich sehr erstaunt von den vielen Nachrichten, die mich in den letzten Wochen erreicht haben. Es rührt mich wirklich sehr und ich möchte mich dafür bedanken. Auch bin ich überrascht, dass es so viele Menschen gibt, die an Erschöpfung leiden und nicht wissen, woher es kommt und was sie tun sollen. Sogar schlimmer noch, schon so oft beim Arzt waren, kurzfristig sich was geändert hat aber im Grunde der Zustand dann wieder zurück kam. Klar, denn der Arzt behandelt nur die Symptome, nicht aber die Ursache. Es scheint, als ob sehr viele gerade jetzt überfordert sind. Hat es etwas mit den gesellschaftlichen Problemen zu tun, die gerade massiv auch in den Medien auf uns einstürzen? Belasten uns nun nicht nur unsere eigenen Probleme sondern auch die der Flüchtlinge, der Türken, der Syrer, der Engländer so sehr, dass wir regelrecht innerlich zusammen brechen?

Ich habe mir in den letzten Wochen und Monaten wirklich viel Gedanken gemacht, zu dem Thema Erschöpfung und habe mich gefragt, wie kann man am schnellsten die Ursache finden und einen Strategieplan bzw. Aktionsplan erstellen, um wieder mehr Energie und Lebensfreude zu bekommen. Es mussten ALLE Stressoren, die uns psychisch und physisch belasten aufgespürt und bearbeitet werden. Ich hatte ja bereits in meinem bisherigen Konzept einige Elemente mit denen ich arbeitete wie zum Beispiel die Saboteure des Lebens. Also mentale Stressoren, die uns das Leben schwer machen und uns stressen. Wie auch die Ernährung, die einen erheblichen Einfluss auf unser ganzes System hat. Das war jedoch nicht genug, wie ich ja selbst vor einigen Monaten dann feststellen musste. Es fehlten noch weitere Puzzleteile für eine Balance. Ich folgte also dem Weg des Stresses und überlegte mir, auf welchen Ebenen überall Stress auftauchen kann. Ich kam zu folgendem Ergebnis:

  1. Situationen in denen kurzfristig Stress aufgebaut wird wie zum Beispiel Prüfungen, Projekarbeit, Trennung und Scheidung, Verlust eines geliebten Menschen. Manche Menschen können Situationen besser „wegstecken“ als andere. Gerade Hochsensible und Sensitive Menschen sind hier in grosser Gefahr für eine Nebennieren-Schwäche. Gerade die momentanen negativen Nachrichten aus der Türkei, aus Aleppo, die Flüchtlingswelle und vieles mehr belastet uns glaube ich mehr, als uns lieb ist. Es ist die Hilflosigkeit und die Trauer, die uns in diesen Situationen stressen.
  2. Mentale Stressoren wie zum Beispiel die Glaubenssätze eines Perfektionisten (Saboteure des Lebens) 
  3. Stressoren, die unseren Körper aus der Balance bringen. Ich hatte bisher nur an ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung gedacht. Jedoch gab es hier so viel mehr Puzzleteile. Unverträglichkeiten, Giftstoffe aus der Umwelt, Vitalstoffmangel und ganz wichtig die Hormone, die eine Schlüsselrolle in dem ganzen Prozess haben.
  4. Die eigene Motivation und der Lebenssinn, denn wenn dieser nicht erfüllt ist, wenn ich mich zum Beispiel fremdbestimmt fühle, mich in meiner Haut nicht wohl fühle oder am falschen Platz, im falschen Beruf, führt das unweigerlich zu einem inneren Kampf und Stress.

Deshalb basiert mein neues SR Balance© Konzept auf diese 4 Bausteine:

Baustein 1und2Baustein3und4

Um wirklich aus der Erschöpfung raus zu kommen um wieder mehr Energie und Lebensfreude zu haben, musste man auf allen Ebenen forschen wo der Hase begraben liegt und gegebenenfalls auf allen Ebenen eine Veränderung herbei rufen. Denn das war klar. Ein einfaches Rezept wie beim Arzt ist nicht die Lösung, es ist nur ein Pflaster, dass die Ursache überdeckt. Man muss das gesamte Konstrukt ansehen und etwas ändern. Was sicherlich nicht leicht ist, denn wir lieben ja unsere Gewohnheiten. Aber genau die haben uns ja in die Erschöpfung geführt. Also wird es höchste Zeit für Veränderungen. Die erste Veränderung dich ich bei mir angewandt hatte, war der Baustein Körper, denn da hatte ich einige Puzzleteile vernachlässigt bzw. gar nicht beachtet, wie zum Beispiel die Hormone und das Puzzleteil der Vitalstoffe. Ich wusste ja, dass Magnesium bei Stress im Körper fehlt und das Zink das Immunsystem aufrecht hält und wir alle einen Vitamin D Mangel haben, auch wenn man sehr oft in die Sonne geht. Allerdings habe ich diese immer nur einzeln in Tablettenform zu mir genommen.  Ein Fehler im dem Sinne, dass somit nicht der gesamte Wirkstoff in die Zellen kam sondern nur ein Teil. Der Grundstock hat gefehlt und weitere Vitalstoffe, Enzyme, Transmitter, Aminosäuren und Spurenelemente, die der Wirkstoff braucht um wirklich in der Zelle, im Körper wirken zu können.  Hier eine Abbildung, welches Vitamin nur in Verbindung mit anderen Vitaminen wirkt. Und auch Hormone ALLE Vitalstoffe brauchen, um in Balance zu bleiben.

Vitalstoffzusammenhänge

Für mehr Energie und Lebensfreude musste also dringend mein Körper mit Vitalstoffen versorgt werden. Ich kannte ja schon genügend Firmen, die mit Nahrungsergänzung zu tun haben. Viele haben sehr gute Produkte, überzeugten mich jedoch nicht ganz, weil sie entweder massig Tabletten anboten für ein Rundum-Sorglos-Paket oder das Konzept dubios oder die Dosis zu gering war.  Damit ich nicht so viele Tabletten nehmen musste und es auch hochdosiert und bioverfügbar war, wollte ich ein Alleskönner in flüssiger Form und bin auf LaVita gestossen. Es hat mich von der Handhabe (ich mische es mit etwas Wasser in einem kleinen Glas) vom Geschmack und von der Effektivität echt überzeugt. Du kannst es unter der ID Nummer  338080 bei LaVita direkt bestellen, wenn du magst. Eine Flasche reicht dir fast zwei Monate.

Was ich noch vernachlässigt hatte, war das Vitamin C. Von allen Vitaminen und Mineralien, die am Stoffwechsel der Nebennieren (zuständig für das Stresshormon Cortisol) beteiligt sind, ist das Vitamin C der wichtigste Wirkstoff. Je mehr Cortisol produziert wird, desto mehr Vitamin C wird gebraucht. Da Vitamin C wasserlöslich ist und schnell vom Körper aufgebraucht oder ausgeschieden wird, sollte man es mehrmals am Tag zu sich nehmen. Dies trifft besonders dann zu, wenn der Körper unter Physischen und emotionalen Stress steht und ihm Umweltgifte und Infektionen zu schaffen machen. Die Menge an Vitamin C, die man täglich nehmen sollte variierte von Person zu Person und ist abhängig wieviel Stress die Person hat. Wenn die Belastung zunimmt, nimmt auch der Bedarf an Nährstoffen zu, besondern der von Vitamin C. Ich bevorzuge Präparate mit natürlichen Vitamin C, wie zum Beispiel aus der Acerola. Versuche die Menge von Vitamin C langsam zu steigern bis zu dem Punkt, an dem der Stuhl ziemlich dünn wird. Kurz unterhalb ist die richtige Menge deines Vitamin C Bedarfes, die dein Körper braucht. Bekommt der Körpern nicht die genügende Menge an Vitamin C, können die Nebennieren nicht genügend Hormone produzieren.

Für die Regeneration der Nebennieren ist jedoch auch das Vitamin E wichtig. Das ich durch LaVita abgedeckt habe und nicht zusätzlich nehme. Was ich jedoch noch zusätzlich nehme ist ein Vitamin B Komplex und Magnesium in Form von einem Magnesium-Öl (äusserlich durch die Haut aufgenommen). Beides spielt ebenso eine grosse Rolle bei der Bereitstellung von Energie. Auch Vitamin D, das eigentlich eher ein Hormon ist darf nicht fehlen und ist doch bei fast allen kaum mehr messbar. Die Kombination dieser Vitalstoffe erhöht die Energieproduktion und stärkt die Nebennieren, ohne sie zu stark zu stimulieren. Dies alles wurde mir auch auf dem Seminar für die moderne Vitalstofftherapie, welches ich vor zwei Wochen besucht hatte, bestätigt. Ein guter Tipp, den ich von einer dort anwesenden Ärztin bekommen habe und gerne weitergebe ist, dass sie den Vitamin D Spiegel ihrer Patienten nicht mit Vitamin D Tabletten hoch bekommt, sondern mit dem guten alten Lebertran. Der zwar geringer dosiert ist, jedoch wohl viel effektiver im Körper angenommen wird.

Alles zusammen mit der extra Portion Vitamin C, hatte ich tatsächlich in kürzester Zeit merklich mehr Energie. Auch ein Präparat mit Aminosäuren (5htp, L-Theanin, L-Tryptophan, L-Tyrosin) hat mir bei meinen Stimmungschwankungen sehr geholfen und mir wieder mehr Lebensfreude geschenkt. Ich habe nicht mehr ganz so tief schwarz gesehen 😉 Da durch eine Nebennierenschwäche auch das gesamte Hormonsystem, und somit unter anderem die Produktion von Serotonin aus den Fugen gerät, muss man auch hier ein Auge drauf haben. Aber dazu gerne mehr in einem anderen Beitrag.

Während sich meine Nebennieren also erholten und mein Körper wieder zu funktionieren begann, war jedoch meine Leber noch nicht fit. Deshalb bin ich gerade dabei ein 10 Tage DETOX Programm zu erstellen, das ich euch gerne nach Abschluss und genügend Erfahrung vorstelle. Teile meines Programmes, um die Leber und den Darm zu entgiften sind:

  • Gluten weg lassen
  • Koffein weg lassen
  • Alkohol weg lassen
  • Medien weglassen (ein Digitalen Detox hat zwar nicht direkt mit der Leber zu tun, jedoch sind die negativen Nachrichten wörtlich gesehen schwer verdaulich)
  • Giftstoffe ausleiten durch viel Wasser trinken, grüner Tee, Bürstenmassage, Sauna, Dampfbad
  • Grüne Smoothies
  • Leber QiGong
  • Mariendiestel Extraxt
  • Leberwickel

Und einige mehr, das ich wie gesagt gerne dann im ganzen Programm mit Rezeptvorschläge, Einkaufsliste und Tagesplan vorstelle.

 

Wenn also auch du mehr Energie und Lebensfreude haben möchtest und nicht weisst, ob deine Nebenniere zu viel Cortisol ausschütten oder schon so geschwächt sind, dass sie gar kein Cortisol mehr produzieren, dann wird es auch für dich Zeit für Veränderung und einen neuen Strategieplan.

Wenn du mehr darüber wissen willst oder einen Lösungsweg suchst, dann schau doch mal hier vorbei oder schreibe mir eine Email an: info@balance-life.com

Bis zum nächsten mal.

Deine Stefanie

Was Speck auf den Hüften mit dem Hormon Cortisol zu tun hat und wie du den Speck wieder los wirst.

Was Speck auf den Hüften mit dem Hormon Cortisol zu tun hat und wie du den Speck wieder los wirst.

Sicherlich kennst du das Stresshormon Cortisol. Und sicherlich weisst du aus eigener Erfahrung, dass du gerne mal zur Schokolade greifst, wenn du Stress hast. Also  kein Wunder, dass wir zunehmen, wenn wir wir zu oft zur „Nervennahrung“ greifen. Ganz so leicht ist es jedoch nicht. Dieser Prozess ist ziemlich komplex und viel komplizierter als du denkst. Wieso? Das erkläre ich dir gerne.

Wie ich ja in meinem letzten Blog-Beitrag versprochen habe, schreibe ich dir heute, wie ich es geschafft habe mit meinem Hypocortisolismus (also über Monate hinweg, wenn nicht sogar Jahre haben meine Nebennieren viel Cortisol produziert um mit dem ganzen emotionalen, psychischen und physischen Stress um zu gehen bis diese ausgebrannt waren und nun zuwenig Cortisol produzieren. Und nun eine Nebennierenschwäche vorliegt) anstatt zu zunehmen die ganzen Pfunde wieder los zu werden.

Vielleicht geht es dir ja genauso:……du traust dich gar nicht mehr auf die Waage. Solange man die Zahl da unten zwischen den Füssen nicht wirklich sieht, stört es kaum. Oder? Der Sommer ist auch verlockend, da kann man ja Röcke und Kleider anziehen. Man muss sich in keine enge Hose oder Jeans zwängen. Irgendwann kommt es aber dann doch….unweigerlich.  Bei mir, tatsächlich als ich vor einigen Wochen mal wieder shoppen war und in eine Hose schlupfen wollte…….Ich bekam sie gerade mal bis zu den Oberschenkeln hoch gezogen. Ok, dann musste ich mich der Wahrheit stellen und die selbe Hose 2 Nummern Grösser probieren. Selbst die bekam ich kaum zu. Ich war sowas von deprimiert. Zuhause wollte ich es genau wissen und stellte mich dann tatsächlich auf die Waage, die ich tunlichst in den letzten Monaten in der Ecke habe stehen lassen. Mir blieb fast die Spucke weg….ich hatte eine 6 vorne dran. In dem Moment wusste ich, ich musste nicht nur meine Nebenniere in Gang bringen, sondern auch meinen Stoffwechsel oder was auch immer Schuld dran war, dass sich hier soviel Speck angesammelt hatte. Denn gegessen hatte ich wie sonst immer, sehr gesund und nicht übertrieben. Ok, zugegeben im Urlaub mit meinem Sohn in Italien waren es fast ausschließlich leere und böse Kohlenhydrate. Aber es kam ja nicht von gestern auf heute….sozusagen. Was war also geschehen:

Durch anhaltenden emotionalen Stress über Jahre hinweg, hatte mein Körper ständig Cortisol produziert, bis ein weiterer Stresssor dazu kam und meine Nebennieren nicht mehr fähig waren Cortisol zu produzieren. Nun ist es jedoch egal, ob zuviel Cortisol oder zuwenig Cortisol im Körper ist, denn ein veränderter Cortisolspiegel impliziert immer einen Aminosäuren-, Mineralstoff- und Vitaminverlust. Der Körper schöpft aus eigenen Ressourcen bis sie aufgebraucht sind. Über die Nahrung können nicht mehr ausreichend Vitalstoffe zugeführt werden.  Hat man nicht zusätzlich Nahrungsergänzung supplementiert, und zwar von A-Z, entstehen Mangelerscheinungen und Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfungszustände sowie auch depressive Zustände durch einen Serotoninmangel, die der Körper zum Beispiel in Form von Heisshungerattacken auszugleichen versucht. Bei einem veränderten Cortisolspiegel lagert der Körper, selbst bei gleicher Nahrungsaufnahmemenge, automatisch „Energie“ in Depots ein. Das Schlimme daran ist, dass das Cortisol nicht nur die Speicherung von Fetten unter Stressbelastung im Körper fördert sondern sogar auch noch den Abbau hemmt. Sprich, du kannst soviel Sport machen und FDH betreiben wie du willst, das Fett bleibt drauf.

Wenn also auch du versuchst ein paar Kilos zu verlieren und ALLES dafür tust und es klappt nicht, dann lasse mal deinen Cortisolspiegel messen!

Und warum nehmen wir bei einer Disbalance des Cortisolspiegels direkt am Bauch und Oberschenkel zu? Weil wir Frauen gerade hier viermal so viel Cortisolrezeptoren haben als an anderen Stellen.

Cortisol ist das Hormon, welches Hungergefühl, die Verdauung, den Blutdruck, das Schlaf-Wach-Muster, die körperliche Aktivität und die Fähigkeit der Resilienz steuert. Die Hauptaufgabe des Cortisols ist jedoch den Blutzuckerspiegel zu erhöhen und den Überschuss unter anderem in der Leber einzulagern. Ein zu hoher Blutzucker kann zu Diabetes führen. Ein lang anhaltender hoher Cortisolspiegel führt nicht nur zu einer Nebennierenschwäche, sondern behindert die Blutzufuhr zum Gehirn, was die Gehirnfunktion und geistige Leistungsfähigkeit erheblich vermindert. (Das kann ich durchaus bestätigen und mit zahlreichen Geschichten belegen 😉 Damit ich also nicht weiterhin „Gaga“ (unkonzentriert, vergesslich und völlig neben mir) durch die Welt lief, musste ich eine Lösung finden.

Die Lösung dafür war mir nach einigen Büchern und Fortbildungen dann klar: Ich musste meine Nebennieren stärken und anregen, wieder Cortisol zu produzieren bzw. den Cortisolspiegel in Balance bringen. Cortisol wird in der 2. Nachthälfte produziert, so dass es für die Tagesaktivität und die Belastungen voll verfügbar ist. Morgens ist die Cortisolmenge hoch (im Normalzustand) und fällt zum Abend hin ab. Daher kommt es, dass man sich morgens wach und abends müde fühlt. Bei mir war es zuletzt, als ich den Speicheltest durchführte genau umgekehrt. Ich hatte morgens so gut wie gar kein Cortisol und zum Abend stieg er ganz leicht an. Was ich also tat: So gut wie es ging alle Stressoren eliminieren. Das lässt sich in manchen Fällen leicht sagen und auch durchführen. In manchen weniger. Ein Stressor habe ich in meinen ach so geliebten Nudeln identifiziert. Im Urlaub mit meinem Sohn in Italien hatte ich mich fast täglich mit Pizza und Nudeln ernährt. Kurz danach kam der „Zusammenbruch“ . Mir war klar, und nicht erst seit dem ich das Buch „die Weizenwampe“  gelesen hatte, dass Gluten, welches ja im Weizen enthalten ist, komplett schädlich ist für den Körper. Nicht nur für die Figur, sondern auch für das Gehirn. Aber das es meinen Nebennieren den letzten Rest gab, hätte ich nicht erwartet.

Unser Weizen ist heutzutage kein wahres Naturprodukt mehr, sondern eine genetisch veränderte Mischung aus verschiedenen Zuchtformen. Diese genetische Modifikation zielt nicht auf die Gesundheit des Menschen ab, sondern in erster Linie auf höchstmögliche Erträge. Agrarwirtschaftlich gezüchtet, um möglichst schnell zu wachsen und Schädlinge abzuwehren als auch immer weiter an die mechanischen Gegebenheiten für industrielle Backprozesse angepasst, haben wir es inzwischen mit einem Getreide zu tun, das zu 50 Prozent aus Gluten besteht. Noch vor etwa 50 Jahren betrug der Glutenanteil von Weizen lediglich 5 Prozent. Nur  unser Darmsystem hat sich nicht so schnell angepasst und somit verkleben unsere Zotten, Vitalstoffe können nicht mehr aufgenommen werden und das Immunsystem wird geschwächt. Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Verdauungsstörungen bis hin zu chronische Krankheiten.
Gluten kommt in besonders hoher Konzenration in Weizenkeimlingen vor. Sie sind deshalb so gefährlich, weil sie sich im Magen-Darm-Kanal spezifisch an die Immunrezeptoren andocken und dann entzündungsspezifische Zytokine freisetzen und bei jedermann in allen Körperteilen chronische Entzündungen verursachen. Was wiederum unseren Körper stresst. Gluten kann auch Eisenmangel, Müdigkeit und Erschöpfungszustände bis hin zu Depression auslösen.

Nun war mir auch der Zusammenhang zwischen meinen Symptomen, dem Hormonspiegel und Gluten klar. Es verursacht nicht nur Blähungen und Verkabelungen im Darm, sondern stresste mich und meinen Körper regelrecht. Es war zuviel für mein Hormonsystem und die Nebennieren.

Nach dem ich etwas recherchiert hatte, habe ich weitere Symptome im Zusammenhang mit Gluten in einer Zeitschrift entdeckt:

1.Erschöpfung und Müdigkeit

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Müdigkeit/Erschöpfung und Gluten.

2. Hautprobleme

Akne, Ekzeme, Dermatitis herpetiformis, Schuppenflechte sind alles Hautprobleme, die erscheinen können, wenn eine Person glutenhaltige Produkte ist. Zu den häufigsten Symptomen gehören Rötungen, Ausschlag, Juckreiz und Bläschenbildung. Dermatitis herpetiformis ist besonders schlimm, da es zu wässrigen, juckenden Hautbläschen führt, die aussehen wie Pickel oder Blasen.

3.Muskel- und Gelenkschmerzen

Eines der häufigsten Symptome sind Muskel- und Gelenkschmerzen. Gelenkschmerzen und Entzündungen sind häufige Folgen. Studien zeigen eine Verbindung zwischen den beiden. Die Arthritis Foundation veröffentlichte ebenfalls einen Artikel über die Verbindung zwischen Arthritis, Gelenkschmerzen und Gluten.

4.Abnormale Immunreaktionen

Wenn jemand sensible auf Gluten reagiert, greifen Antikörper, die als IgA bekannt sind das Immunsystem an. Normalerweise sind diese Antikörper im Speichel und Verdauungstrakt zu finden und schützen den Körper vor Erkältungen, der Grippe und anderen Krankheiten. Wenn sie stattdessen dein Immunsystem angreifen, ist es wahrscheinlicher, dass du krank wirst.

5.Migräne oder Kopfschmerzen

Die schlimmsten Kopfschmerzen sind auch als Migräne bekannt. Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass Menschen häufiger von Migränen oder chronischen Kopfschmerzen betroffen sind, wenn sie viel Weizenprodukte essen.

6.Zahnprobleme

Geschwüre im Mund sind ebenfalls ein häufiges Anzeichen. Betroffene nehmen häufig weniger Nährstoffe aus der Nahrung auf und leiden daher an niedrigen Kalziumwerten, welches ein wichtiges Mineral für gesunde Zähne ist.

7.Unerwartete Gewichtszunahme

Viele Menschen  leiden an unerwarteter Gewichtszunahme. Das liegt hauptsächlich an zwei Dingen: Einem durchlässigen Darm und mangelnder Nährstoffaufnahme bei dem Verzehr von Gluten. Wenn diese Menschen auf Gluten verzichten erreichen sie häufig relativ einfach wieder ihr Normalgewicht.

8.Gedächtnisstörungen

Dies ist ein eher überraschendes Anzeichen, da es von vielen Dingen ausgelöst werden kann. Solltest du allerdings darunter leiden, solltest du dich auf jeden Fall auf Glutenintoleranz testen lassen.

9. Unerfüllter Kinderwunsch

Ein zu geringer Östrogenspiegel (Unfruchtbarkeit) ist eine häufige Nebenwirkung von Glutenintoleranz.

10. Vorzeitige Wechseljahre

Gluten scheint auch einen Einfluss auf den frühzeitigen Eintritt der Wechseljahre zu haben. Mit einer Gluten-freien Diät kann dies rückgängig gemacht werden.

 

Von dem Moment an, habe ich meine Ernährung völlig umgestellt. Mein Sohn und Partner waren nicht wirklich begeistert auf das so lieb gewonnen Brot und Nudeln zu verzichten. Aber ich wurde kreativ und habe sehr viel ausprobiert. Zuerst gab es tatsächlich Entzugserscheinungen, jedoch kamen wir nach einigen Tagen absolut klar damit und die Erfolge schlugen auch auf der Wage recht schnell zu buche. Zusätzlich habe ich zeitgleich eine Entgiftungskur für die Leber gemacht, da diese auch in Mitleidenschaft gezogen wurde. Auch die Darmflora brauchte eine Auffrischungskur mit einigen Balaststoffen. Lösliche Ballaststoffe wie Inulin fördern eine ausgewogene Darmflora und eignen sich daher optimal zur Unterstützung des Aufbaus. Außerdem sorgen sie für einen lang anhaltenden Sättigungseffekt und stimulieren die Verdauung. Wie das Hormon Leptin steuert also auch Inulin das Sättigungsgefühl. Damit konnte ich die Aussage von meinem Partner ausser Kraft setzen: „Ich werde ohne Nudeln in meinem Gericht einfach nicht satt.“

Dazu möchte ich noch bemerken, dass eine Diabalance im Cortisol-Spiegel weitere Folgen und Wechselwirkungen haben können. So besteht auf jeden Fall ein Problem mit der Kommunikation zwischen den Nebennieren und der Schilddrüse oder den Eierstücken vor. Es ist häufiger, dass zusätzlich eine Schilddrüsenunterfunktion besteht, kann jedoch auch umgekehrt sein und es führt zu einer Schilddrüsenüberfunktion, sprich du nimmst eher ab als zu. Also ein hoher wie auch ein niedriger Cortisolspiegel stört die Funktion der Schilddrüse. In beiden Fällen, sollte dringest ein Hormonspeicheltest gemacht werden.

Hier also nochmal die Zusammenfassung was wichtig ist, wenn man bei einer Cortisol Diabalance dem Speck den Kampf ansagen will:

  1. Gluten weg lassen
  2. Leber entgiften
  3. Nebennieren stärken um den Cortisol Spiegel auszubalancieren
  4. Vitalstoffkomplex einnehmen um dem Körper Energie zu geben und er nicht noch mehr abbaut.
  5. Inulin in den Speiseplan einfügen um Heisshunger Attacken zu vermeiden

Wenn du zum Beispiel mehr über die Leber Entgiftung wissen willst, oder wissen willst, wie dein Cortisolspiegel sein könnte – zu hoch oder zu  niedrig, dann mache mit beim kostenlosen Videotraining „Kraftquelle ICH“ für mehr Power und Lebensfreude. Denn Gewichtsprobleme sind nur eines der Symptome wenn die Hormone verrückt spielen.

Klicke auf JETZT ANMELDEN und suche dir deinen Wunschtermin aus.

 

 

Auf meiner Facebook Seite Balance your life gebe Dir einige Tipps für deine persönliche Stress Release Balance. Diese Woche zum Beispiel habe ich gezeigt, wie ich Grüne Smoothies in meinen Speiseplan integriert habe als Entfettungskur. Hier kannst du einige Rezepte für Grüne Smoothies runter laden.

Viel Spass beim ausprobieren und bis bald.

Deine Stefanie

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Wie Stresshormone deine Lebensfreude beeinflussen

Wie Stresshormone deine Lebensfreude beeinflussen

Wie du vielleicht schon mitbekommen hast, leide ich unter einer Nebennierenschwäche. Man fühlt sich müde, motivationslos, ausgebrannt und vieles mehr. Die komplette Lebensfreude ist den Bach runter. Ein sehr guter Bekannter, mit dem ich kurz telefoniert hatte, fragte mich: „Steffi, was ist denn mit Dir los? So kenne ich dich gar nicht, wo ist denn deine Lebensfreude hin?“ Da bin ich dann tatsächlich in Tränen aufgelöst auf mein Bett gesunken und ich wusste, nun muss ich was ändern.

Heute, geht es mir schon wieder viel besser. Was habe ich also gemacht. Ich verrate es Dir gerne, denn falls du auch gerade ohne Antrieb bist, dann sind deine Stresshormone vielleicht auch aus den Fugen und deine Nebennieren geschwächt.

Man sollte erstmal wissen, was da überhaupt passiert ist und warum meine Lebensfreude am Ende war. Die Nebennieren haben die Funktion, unseren Körper dabei zu helfen, dass er mit Belastungen fertig wird. Daher werden sie auch „Stressdrüsen“ genannt. Ihre Aufgabe besteht darin, dann Körper angemessen auf jede Stressursache reagieren zu lassen – von Verletzungen und Krankheiten, Umweltgiften, Unverträglichkeiten bis hin zu Problemen am Arbeitsplatz und in der Beziehung oder finanziellen Stress. Unser Energieniveau, unsere Widerstandsfähigkeit und unsere grundsätzliche Lebensfunktion hängen entscheidend davon ab, dass die Nebennieren normal arbeiten. Den Nebennieren stehen wirkungsvolle Hormone zur Verfügung, um den ganzen Körper und damit unsere gesamte Lebensweise zu beeinflussen. Sie sitzen oberhalb der Nieren wie ein Krönchen und sind nicht grösser als eine Walnuss. Von dieser zentralen Position aus kontrollieren sie wie ein „Herrscher“ nicht nur die Funktionen des Körpergewebes, der Organe und der Drüsen, sondern haben auch eine entscheidende Auswirkung auf das, was wir denken und fühlen. Die Nebennieren beeinflussen auch unseren geistigen Zustand. Eine Erschöpfung der Nebennieren kann zu inneren Unruhen, gesteigerten Ängsten und Depression führen so wie Schwindel, Verwirrungszustände, Konzentrationsschwächen, Schlaflosigkeit, Gedächtnisverlusten und Aggressionen.  Hormone, die in den Nebennieren produziert werden, wirken sich auf psychische wie auch alle wichtigen physiologischen Vorgänge im Körper aus. Sie beeinflussen:

  • die Verwertung von Kohlenhydrate und Fetten sowie die Umwandlung von Fetten und Proteine in Energie,
  • die Verteilung gespeicherten Fette
  • die Regulierung des Blutzuckers
  • die ordnungsmässige Funktion von Herz und Kreislauf sowie Magen- und Darm
  • allgemeine Immunsystem insbesondere der Lunge / Bronchen.
  • die entzündungshemmende und antioxidative Enzyme

Noch dazu minimieren die Nebennieren, wenn sie richtig funktionieren und nicht geschwächt sind die negativen und allergischen Auswirkungen von Alkohol, Medikamenten, Nahrungsmittel und Erregern aus der Umwelt.

Ich persönlich hatte also 7 Kilo in kürzester Zeit zugenommen, hatte Schlafprobleme, innere Unruhe bis hin zu Panikattacken. Schwindelgefühle, meine Glutenunverträglichkeit kam wieder und ich war ständig krank. Mitten im Sommer eine Bronchitis und nach einem Schluck Wein war ich schon völlig im Delirium. Kurzum Vitalität und Lebensfreude am A…… Ich hatte auch so viel um die Hüfte und Beine zugenommen, dass ich mich selber gar nicht mehr mochte und mich dick fühlte. War aber auch kein Wunder, da meine Heisshungerattacken mit „Nervennahrung“ sprich Schokolade und fürchterlichen Dingen gestillt wurde.

Was habe ich also geändert:

  1. Ich habe mich informiert und alles was ich über Nebennierenschwäche und Hormone in die Finger bekam, habe ich gelesen. Zusätzlich habe ich mich zur Hormonberaterin nun ausbilden lassen, um auch Dir weiterhelfen zu können.
  2. Ich habe einen flüssigen Vitalstoffkomplex aus 70 verschiedenen Stoffen, also das Beste aus Obst, Gemüse und Kräutern gesucht, der die Nebennieren und mich allgemein wieder stärkt und Energie gibt. (Flüssige Stoffe, werden vom Körper besser aufgenommen)
  3. Regelmässige Entgiftungsprogramme für Leber und Niere
  4. Einen Hormonspeicheltest gemacht um Mangelzustände zu erkennen und dagegen angehen zu können
  5. Vitamin C Präparate genommen zusammen mit den Vitalstoffkomplex, da Vitamin C der Schlüssel für alle Vitalstoffe, Spurenelemente, Enzyme und Co sind, damit sie auch wirklich in der Zelle und dem Organ ankommen.
  6. Meine Hormon-Balance mit speziellen Übungen sowie natürlichen Mitteln wieder in Gang gebracht.
  7. Lebensmittel, die ich nicht vertrug wieder weggelassen.

Es geht bestimmt nicht von heute auf morgen, bis ich wieder völlig fit bin, dennoch war nach ein paar Tagen schon eine Besserung zu spüren. Und ich habe auch gleich angefangen, mein neues SR Balance Konzept zu bearbeiten und das Puzzelteil Hormone mit einzubauen. Für die SR Balance ® (SR steht für Stefanie Rueb und Stress Release) analysiere ich 4 Ebenen auf denen der Stress auf den Körper wirkt: Situationsebene, Mentalebenen, Körperebene (mit dem Puzzelteil Hormone und Ernährung) sowie auch die Motivationsebene, die nun neu dazu kommt mit dem SPOT.ON – Lebensmission Kompass. Wenn du mehr darüber erfahren willst, schau doch mal auf meine neu bearbeitete Seite www.balance.jetzt Zusätzlich habe ich eine Hormonselbsthilfegruppe gegründet, in der wir uns regelmässig treffen sowie eine Hormon Hotline. Mehr dazu findest du auf www.balance.jetzt/hormonselbsthilfe

Wenn auch du deine Lebensfreude verloren hast oder du dich unwohl fühlst, dann wäre ein Hormonspeicheltest vielleicht eine Lösung. Ich finde es wirklich erschreckend, wieviele Menschen mir erzählen sie nehmen Antidepressiva. Dabei wäre ein simpler Hormonspeicheltest mit anschliessender Mangelbearbeitung eine viel gesündere Alternative. Es ist ganz einfach und auch nicht teuer. Man muss nur wissen, welche Hormone man testen lassen möchte, denn wenn du alle testen lässt, dann können schon mal 300 Euro liegen bleiben. Ich habe ein gutes medizinisches Labor gefunden, sowie Fachärzte mit denen ich nun zusammen arbeite. Das Testset kann man sich nach Hause schicken lassen und nach den Angaben einfach Speichelproben ins Labor schicken. Nach ein paar Tagen bekommt man den Befund nach Hause geschickt und kann diesen mit Fachkräften oder Ärzten, die sich auf diesem Gebiet auskennen (das sind leider sehr wenige) besprechen oder sich beraten lassen.

 

Wenn Du mehr über die Tests erfahren willst, welche Hormone du testen lassen solltest, was das für ein medizinischer Vitalstoffkomplex ist, den ich gefunden habe um mich zu stärken oder auch Tipps für deine SR Balance inklusive Analyse der 4 Stressebenen, dann melde dich doch zum kostenlosen Beratungsgespräch hier an:

 

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Da schon nach dem letzten Newsletter von letzter Woche sich zahlreiche Frauen gemeldet haben (es ist jedoch auch ein Männer Thema) scheint es doch einige zu geben, denen es ähnlich geht. Und ganz ehrlich, das Thema Stress & Hormone ist faszinierend, weil wir es bisher irgendwie nur mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht haben, aber nicht mit Stress.

 

Bis dahin

Deine Stefanie

 

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